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ßeg zu unterrichte», weil er die Mutter «»gelegentlich würde.

Er wählte zuerst die französische Sprache, später die italienische,und dann nach einer» halben Jahre die lateinische, woraus sodanndie griechische und englische folgte. Selbst hebräisch lernte derKnabe mit Lust und Eifer; Schreiben ohne Anleitung durch sichselbst. — Im achten Jabre erregte das Kind die Aufmerksam-keit mehrerer ausgezeichneten Gelehrten, Pädagogen und Schul-männer, B. eines Funk, Schütz, Tieflrunk, Llivier, Til-lich, Lindner, Krug u. A., und alle billigten die einfache undnatürliche Lehrmethode, nach welcher der Vater bei der Ausbil-dung seine« Kindes verfuhr. Dieses hatte bis zum vollendete»sechsten Jahre nur eine halbe bis ganze Stunde den Tag über,im siebenten etwa eine bis anderthalb und im achten zwei bis zweiund eine halbe Stunde Unterricht erhalten. Der Ruf von derfrühzeitigen Entwickelung des urlereffanten Kindes verbreitete sichjetzt immer mehr und mehr und auf einer Reise, die derB -tcr mitihm nach Leipzig machte, erregte der Knabe hier eine solche Auf-merksamkeit und Lherlnahm-', daß sich mehrere ebelmükhige Be-wohner des Orlcs vereinigten, ihm eine jährliche P-nsion von§go Thalern zu g bcn, damit der Vater sich einzig der Ausbil-dung, seine« Sohnes zum Besten der Menschheit auf der Universitätdaselbst widmen könnte. Niedrere Prüfungen halte der Knabe so-wohl rn Leipzig als such in Dresden aus Hähern Befehl zur allge-meinen Zufriedenheit bestanden und so wurde er unter die Zahl derSrudircnaen auf die gewöhnliche Art unweigerlich aufgenommen.

— Der damalige König von Westphnlon, der.der Landesherr vonWitte war, wünscht, jedoch, daß der Knabe, start in Lerpz-'g, aufeiner Landesuniversität studir,n möcht«. Er ging deßhalb imt dem 'Bater nach Görtingen, nachdem Letzterer ferner St-lle enthobenworden war, und erhielt rirbst diesem, eine jährliche Pension vonscino Franken, welche pünktlich ausgezahlt wurde. — Der jungeWitte stand im zehnten Jahre, als fe-ne Ältern mit Ihn. nachGöttinnen gingen. Er schrieb hier im zwölften Jahre seine ersterateinische Schrift aus dem Gebiete der höhern Mathematik, fürwelche er eine besondere Vorliebe zeigte. Wahrend der vi-rJabre,welche er hier zubrachte, studirte er mit vielem Eifer alte undneue Sprachen, Geschichte, Geographie, Mathematik, Physik,Chemie, Raturgeschichte, Philosophie u. s. w. Im zwölftenund dreizehnten Jahre las er Privatcollegia über niedere und hö-here Mathematik, und in Hannover und Salzwedcl las er öffent-lich über diese Wissenschaft. Im dreizehnten Jahre wurde erDoctor der Philosophie zu Gießen, und im vierzehnten Mitgliedder Gesellschaft natürforschcndrr Freunde in der Wetterau. Zu-gleich schrieb er sein zweites (deutsches) Werk über einen Gegen-stand aus dem Gebiete der höhern Mathematik. Jetzt nahm sichseiner sein früherer rechtmäßiger Landesherr, der König von Prell- ,sie», wieder an, und verlängerte ihm die obgedachte Pension »och«uf vier Jabre. Nun studirte Witte auch die Rechte, Diplomat»

«nd Gameralwiffenschasten und begab sich deßhalb nach Heidelbergwo er den ac>. August 1816 dieDoctorwürd'- erhielt. — Ais er «achBerlin zurückgekehrt .war, wollte er sich dem akademischen Lehramt«widmen, gekieth aber bei Gelegenheit feiner Habilltirung in «ine»Streit mir der Juristemaeulrät, worüber Bericht an das Ministerium«kststtet würde, und da -s schiel,, daß die Studrrenden selbst Witte

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