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Zenhter Band. To bis Z.]
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Sss Woll«

tät mehrest hei» positiv ist; verlieren Nebel und Wolken ihreElektricität^ so entsteht Regen. Völlig befriedigend sind indeßdiese Erklärungsarten keineswegs. Sehr verschieden sind die Eat-sernungen, in welchen die Wolken über der Erde schweben. Dünneund leichte Wolken übersteigen noch um viele» die Höhe unsrerhöchsten Berge; dichte und schwere Wolken dagegen berühren nichtnur die Berggipfel, sondern selbst die Spitzen der Thurn e, ja dieGipfel der Bäume. Auch in Größe uno Umfang sin sie sehr ver-schieden, Bet manchen hat man die Länge und Breite auf einedeutsche Meile angegeben und die Dicke oft mehrere hundert, ja >tausend Fuß gefunden; andre sind wieder von s hr geringen Dimen-sionen. Bei bedecktem Himmel bilden die Dunste eine einzige un-geheure Wolke. Ihre Gestalt verändert sich un ushörlich durch dieBewegung der Luft. Die Enden oder Leit n der Wolken sindsehr ungleich; die gegen die Erde gekehrte Fläche rst zü nilich cbcn, !

die obern zusammenhängenden Theile sah Robertson kegelförmig igestaltet. ,

Wolle nennt man ausschließlich die Haare der Schafe, ob- ,

gleich jedes gekräuselte Thierhaar und die dem ähnliche Haarkrvn« z

einiger Gaamen auch so genannt wird. Das Sch >f stimmt aus x

Afrika, durch Elima und Cultur ist es in den vcrlchirdnen euro- d

päifchcn Ländern in verschiedne Racen zerfallen, von den-n die spa- h

Nischen die beste Wolle liefern. Obenan stehen die leovische» Me« g

rinos, die in Estremadura überwintern, dann folgen die von Se- z

govia, die englischen in Südwalei, die schottischen und endlich die hdeutschen Landschafe, welche an vielen Orten durch Einführung »

spanischer Race veredelt worden sind. Feiner aber als alle dic>e i

Sorten ist die Wolle der tibetanischen Schafe, die zu Sirinagar in l uKachemir zu indischen Shawls verarbeitet wird. Bon der deut- Asehen Wolle unterscheidet man die einschürige Winterwolle von de» v«zweiichürigen Herbst- und Frühjahrswolle und die längere Watch- u,wolle von der kürzeren Fettwolle. Um sie zu Tüchern und wollne» «Zeugen zu verarbeiten, wird die Wolle sortirt, gezupft und durch hcKlopfen und Maschlniren weiter gereinigt, gewaschen, mit Öl zum deSpinnen geschmeidig gemacht, mit metallnsn Bürsten und Krem- napeln (zu Streichwolle) oder Kämmen (zu Kammwolle) gekrempelt.

Das Spinnen mit der Hand oder auf der Maschine bringt sie end- mi

lich in Fäden, der Weber auf seinem Stuhle diese in die Gestalt ku

der wollnen Gewebe. Sie unterscheiden sich durch Einfachheit hader verwebten Faden, durch verschiedne Dichtigkeit, Rauhheit und sei!

Glätte. DaS einfachste und zugleich dichteste Gewebe ist das Tuch; Et

seine Dichtigkeit erhält es sogleich Lurch enges Weben und noch rich

mehr durch nachheriges Walken. Flanell und Bergen op Zoo« He

find weit lockerer, auch sehr rauh und nicht geschoren. Feiner Da-' s»

ncll aus spanischer Wolle heißt Dr»x cles Oarner. Molton ist gro

dicker; Kasmuk derb gewalkt und langhaarig; Kcrsey und Fries . thüeben so, aber geköpert; Rarine ist feiner; Casimir am feinst-n, ge- lau

köpert und sehr glatt geschoren. Leichte wollne Zeuge sind nicht floß

sehr dicht, - weil man sie nicht walkt. Krepon ist glatt und Fril

kraus auS grober, feingesponnener Wolle, Etamin ist einfach, Da- ' züg>mis ist gepreßter Etainin, Perkan hat gezwirnte Kette. Rasch, reis

Chalon und Serge sind geköpert. Kalmang, Droguet, Florette, gen!

Labouret, Lüstrin, Wollendamast sind geblümt; Felbel, Kassa und Hut.

Plüsch aber sammetartig geschnitten» Is. für