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Wrangel 66s

bald nachher mit der französischen Arme« «nter Lurenne; beide«endeten sich gemeinschaftlich gegen den Churfürsten von Bayern,der dadurch genöthigt wurde (den zgten März 1647), zu Ulm einenWaffenstillstand einzugehen. Wränget trennte sich nach einigerZeit wieder von Turenne, ging nach Franken, und von da nachBöhmen, wo er Eger eroberte. Obgleich die schwedische und kai-serliche Armee zu «erschiedenenmalen einander sehr nahe ramen,so erfolgte doch keine Schlacht, weil von der Entscheidung dersel-ben während der FriedenLnnterhandlungen zu Münster und Os-nabrück zu viel abhing. Nichr lange nachher, al« die schwedischeund französische Armee sich getrennt hatten, trat der Churfürst vonBayern von dem geschlossenen Waffenstillstand« zurück. Aberbeide Armeen vereinigten sich von neuem, und schlugen (den 17t«»SHai 1648) bei Jusmarshausen unweit Augsburg die combinirtekaiserlich« und bayersche Armee mit großem Verluste. Wrängetbesegle hierauf Bayern und behandelt« es sehr hart. Unterdessenwar der Pfalzgraf Carl Gustav (nachmaliger König von Schwe-de«) atf Oberbefehlshaber der schwedischen Armee mit frischenTruppen in Deutschland angekommen. Aber der zu Münster ge«schieß»« Friede endigte alle Kriegsunternehmangen der Schwede»in Deutschland. Wrangel ging nun nach Schweden zurück, und»erlebte da einig« Zähre im Frieden. AIS Carl Gustav den schwe-dische« Thron bestiegen hatte, begleitete er diesen (165z) auf demZuge nach Polen, und war in der berühmten dreitägigen Schlachtbei Warschau (den izten bis rosten Juli 1656) gegenwärtig. Alsnoch im Laufe dieses Krieges Schweden (1657) von Dänemark an-gegriffen wurde, eilte Carl Gustav diesem neuen Feinde zu begeg-nen, und erobert» sehr bald Holstein, Schleswig und Jütland. .Wrangel belagerte die Festung Kronenburg, die sich ihm nach slTage» (am 6ten September 1658) ergab. ES wurde ihm hieraufder Oberbefehl über die schwcdische Flotte aufgetragen, die Copen«Hagen angreifen sollt«, allein diese« Unternehmen glückte nicht,weil die Däne» während der Belagerung von Aronenburg Zeitgehabt hatten, die Hauptstadt in Bertheidkgungs stand zu setzen,und eine holländische Flotte unter dem Admiral Opdam zum Ent-satz ankam. Ungeachtet des Vortheils, den Wrangel über die hol-ländische Fldtte (am rystcn Oetober 1658) erhielt, mußte doch derAngriff auf Copenhagen aufgegeben werden. Aber im folgendenJahr« vereitelte er die von den Dänen auf die von den Schwede»besetzte Insel Fänen versucht« Landung. Der Tod des König» vonSchweden endigte (1660) diesen Krieg. Als Ludwig chllV. im I,1674 einen Krieg gegen das deutsch« Reich begann, trat Schwedenauf die Seite Frankreichs, und griff (im November) unerwartetdie Staaten des Churfürsten von Brandenburg an, der auf diesenAngriff nickt vorbereitet war, und mit seiner ganzen Macht gegendie Franzosen am Rhein» stand. Wrangel commanbirte die 16,000Mann starke schwedische Armee, die in das Brandenburgische ein-fiel und das Land übel behandelte, Er wurde abör bald krank;ein Umstand, der wahrscheinlich zu dem unglücklichen Ausgangedes ganzen Unternehmens beitrug. Der groß« Churfürst FriedrichWilhelm (s. d. Art.) eilte mit seinen Truppen von, Rhein« zu,rück, früher als es die Feinde erwarten konnten. Sei» berühmterFeldmarschall Derflinger überfiel (am izten Juni 1675) den schwe-disch«» Obersten Wangelm in Siathenow, usd nahm ihn mit sei?