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»em ganzen Regiment« gegangen. Eben s» unerwartet griff a«löten Juni 1675 der Churfürst die schwedische Armee bei Fehrbelli» I
(s. d. Art.) an, und erdielt einen-vollständigen Steg über sie. >
Mit 6000 Mann von einem langn, Marsche ermüdeter Cavallerie l
schlug er iZ,ooo Schweden, Truppen, die sich in den vorder- l
gehenden Kriege» durch Lavierkcit ausgezeichnet harren. Die ,
Schweden mußten die ganze Mark Brandenburg räumen, und ver» :
loren selbst einen Theil von Vorrommern. Wränget legte hierauf f
seine Stelle wegen Alters und Krankheit nieder,, und starb im fol« t
genden Jahre. Für seine frühern Siege war er (1645) in den , tGrafenstand erhoben worden. 2
Wrede. Fürst und Feldmarschall der Armee des K)nigs vo» tBayern, einer der ausgezeichnetsten Männer unsrer öeit, uusze- i
zeichnet durch den Ruhm kriegerischer Tapferkeit und die hohe» d
Würden, zu denen er erhoben wcirden. Er wurde im Jahre 1772 ?
zu Mannheim geboren, machte sein- Studien in Heidelberg und -s
widmete sich der Forstwirthschaft. Als Oberförster stellte er sich l
Aj'yg beim Übergang der Franzosen über den Rhein und dem all- i!
gemeinen Aufgebot« der Landleute als Hauptmann an die Spitze h
einer aus Jägern und Bauern gebildeten Compagnie, und zeichnete ^
sich bei mehrern Gefechten am Rhein und M,in, und be> dem 2
Rückzug« der Franzosen durch den Odenwald Vortheilhast aus. S
Wei der Auflösung des freiwilligen Aufgebotes trat er bei bet si
pfälzischen Armee in Dienst«, ward Major und bald Commanhant A
eine« leichten Bataillons, an dessen Spitze er in den Feldzügen si
von 17YH und 1800 tupfer focht. Als Obrist nahm er an der d
Schlacht von Hohenlinden Antheil und erhielt dabei eine Wunde. j tWährend der folgenden Friedensjahre wurde er Generalmajor, v
bildete sich in den militärischen Wissenschaften noch mehr aus, und N
conimandirte beim Ausbruche des Krieges ,505 eine Division der ^
bayerschcn Armee. Bon jetzt «n beginnt eigentlich seine glänzende n
militärische Laufbahn. Der UwschwNng, den die bayersche Armee ti
j» Berbinbung mit der französischen erhielten, sagte seinem leben« ff
bigen Geiste zu, und die darauf folgenden Feldzüge gaben ihm n
vielfache Gelegenheit zur Auszeichnung. Im Jahre iMy comman« m
dirtc er dle dritte Division der Armee, stand beim Ausbruche des bi
Kriegs mit derselben an der Donau, zog sich dann längs derselben gi
bis Abensoerg zurück, und nahm an der Schlackt bei Abcnsbergden erfolgreichsten Antheil. Er verfolgte den Feind auf der Ferse ä!
über die J-or und, lieferte ihm bei Rcumarkt am Jnn noch ein d>
blutiges Gefecht. Über Salzburg, das er schnell eroberte, brach d«
er in Verbindung mit den andern bayersche» Heersführern in Ty- fo
rol ein, warf bis Jnspruck alles vor sich nieder, und zog nach le,
wenig Lagen schon in dieser Hauptstadt Tyrols ein. Als man A
Tyrols Unterwcrfunig vollendet glaubte, zog er über Salzburg nach w!
Linz, eilte von da in Eilmärschen nach Wren, und gab durch sein w!
pünktliche« Eintreffen der Schlacht bei Wagram den Ausschlag, <h
Wobei er eine leichte Wunde erhielt Er trieb den Feind bis Znai« siv
vor sich her, und kam nach erfolgten, Waffenstillstand« wieder nachSalzburg zurück. Die in Tyrol von neuem ausgebrochenen Un- e>>
ruhen zwangen ihn, seine Truppen von neuem in dies« Gebkrgi» ^ Wschlünde zu führen. Nach dem wieder hergestellten Frieden ernannt« - «nihn der französische Kaiser zum französischen Reichsgrafen, und g-i
teLikte ihn i« Jnnviertel mit Wondfte, EngelhardSzell «. s. «> l ^