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beiden Kelten kein großes Unternehmen gewagt wurde; aber beideArmeen beunruhigien sich häufig in den Winterquartieren, beson-ders an der Gränz» von Schlesien und der Grafschaft Glaz. Ge-gen diese letztere, und gegen Glaz selbst, beschloß Wuemser dineUnternehmung. Es gelang iym d. ig, Im. 1779), die Preußenin Habelschwerd zu überwältigen und viel Gefangene zu machen —fast der,einzige bedeutende Vortheil, den die Österrcscher in die-sem Kriege über die Preußen erhielten — aber gegen'Glaz selbst, konnte er nichts weiter ailSsühren. Die Preußen rückten ver-stärkt vor, und der am 8ten März geschlossene Waffenstillstand,auf welchen der Friede zu Leichen folgte mamt»-all<n wettern Un-ternehmungen ein Ende. Wurmser w-ü>o« in der Folge zum com-mandir-mden General in Gall.zeen, und 17^7 zum General derKavallerie ernannt. B im Aurbruche des sranzLsischm RevolU-tionskriegs erhielt er das Cemmaneo Überbein Armeekorps, da»sich im Breisgau zusamm nzog. Er ging am zisren März 17113deiKetsch, zwischen Mannheim und Ope^er, über den Rhein, griffam folgenden T'ge den Nachtrab der iranzöffschea Armee unterEust ns an und ließ seine Vorposten bis Landau streifen, welche»er, doch ohne Erfolg, auffoderrei Se n Hauptquartier warhieraus zu Epei-.r, wo das Kon «sche Coips sich mit ihm verei-nigte. Am igten Octooer rov>.r'e er, in Verbindung mit deutHerzog von Beaunfchweig. die berühmten weißenburgcr Linien»Durch nachfolgende minder glückliche Gefechte würd. er (im De-cember) genochigt, Mit sein.m lehr geschwächten CoipS über denRhein zurückzugehen Er wurde im Januar 1794 von seiner Ar-mee abberufen, deren Eommando der Prinz. von Waldeck in-terimistisch erhielt. Im August 1795 kam er wieder zu ber Ar-mee, und nachdem die Franzosen am igten und Lgst n Oktober beiMannheim geschlagen worden waren, griff er diese Festung an,die sich ihm am saften November ergab. Nachdem im DecemberI71Z zwischen den Deutschen und Franzosen der Waffenstillstandabgelchioffen war, nahm Wurmirr sein Hauptquartier zu Mann-,heim, und hielt mit seinen Truppen die Gegend von Läutern bisCaundstuhl, läng« dem Speierbach bis an den Rh in besetzt. AmRd.in herrschte bis zum Mai 1796 eine fast gänzliche unthätigkeit;desto lebhafter wurde der Krieg in Italien geführt. Reaulieu,der sich mir der österreichischen Armee bis in das Tyrol hatte zu-rückziehen müssen, legte das Kommando derlei er» nieder, Und! Wurmser wurde anstatt seiner zum Oberbefehlshaber der Armee ist^ Italien ernannt. Am esten Juli 1796 traf Wurmser im Haupt-quartier zu Trient ein, und machte svgMch Anstaltm zum Vor-dringen, um das van d n Franzodn blokirte Und von Bukasso-wich tapfer vertheidigte Mantua zu befreien. Zu Ende des Juit, rückte Wurmier zum Entsatz von Mantua vor, und vertrieb die
1 Franzosen bus verichieienen Stellungen. Diele hoben zwar hie
Blokade von M ntüa auf, erhielten aber (am zten Und ^ten Au-gust) entscheidende Vortheile über die getheilten Ksterreichilchen Ar-! meersrpS, die sich über die Etsch zurückziehen mußttn. Wnrmterdrang jedoch unter verschiedenen Gefechten bis Mantua vor,wo ct am izten September ankam Am Mst-n September warf«r sich, von den Franzosen gedrängt, in die Festung, in welcherer nun blotirt wurde; doch machte er von Zeit zu Zeit verschie-dene glückliche Ausfälle, aber die Schlacht bei Arcole (d. iz. Nov.),
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