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Würtemberg
gebracht, baß dieser Hof nicht auch durch einen übertriebenen Auf-wand einzelne von ihnen bereichere, naomen sie schon zum vorauskalt und mit Mtßrvauen auf, und bald, noch ehe man geprüftHatte, hörte man von sogenannten Patrioten innerhalb und au-ßerhalb der Versammlung die lächerlichen, v-rdammlichen Äußerun-gen: alles sey -Gift und Galle! sogar wr Verfaffungsentwurf detverstorbnen Königs habe noch hoher« Werth, als der neue! Krafteines Artikels desselben sollte der königliche Geheimerath gesetzlichden Versammlungen der Stände berwohnen, allein wieviel Mühekostete eS, bis man sich endlich seine Anwesenheit nur provisorischwährend Le« Unterhandelns bis zur wirklichen Abschließung deSVerfassungSveetrags gefallen ließ! Und doch war sie nothwendig;denn nur er konnte die Absichten des Kdnrgs näher erklären, undüber das Ganze und seine einzelnen Theile den nöthigen erforder-lichen Ausschluß geben. Ein Comite ward drauf von Seiten derVersammlung niedergesetzt, um sich von ihm den Berfassungs-nt-Wurf begutachten zu lassen, und lmld brachte dasselbe hauptiachlichg Einwendungen dagegen zum Vorschein. Sie bezogen sich aufdas, was derselbe hinsichtlich der Leraiitwortlichkert der Sta»tS-diener, der Form der Repräsentation, der Permanenz derselben,der Sicherstellung der Stände ui Erfüllung ihres Berufs, endlichhinsichtlich der StaatshaushaUung in seinen einzelnen Kapitelnverordnete, oder mit andern Worten, sie wollt m die Ministervollständig dem Willen und der Gewalt der Versammlung unter-werfen, während sie selbst wegen alles dessen, was sie als Stündesprachen und handelten, von Mer Verantwortlichkeit frei zu seydverlangten; sie sträubten sich gegen zwei Kammern und bestandenauf Einer; ein zahlreicher Ausschuß, der den Charakter und dieVollmacht der Landesversammlung selbst hatte, sollte fortdauerndbestehen; endlich wollten sie die Herren der bewilligten Steuergel-der bleiben, bis sie an die königlichen Cass.n abgegeben würden.Unstreitig gefährdeten einzelne ihrer nähere» Bestimmungen das kö-nigliche Ansehen, und die Geheimenräthe hatten schon angefangen,in Erörterung derselben und jenerPunkte Überhaupt in öffentlicherVersammlung sich einzulassen, als zugleich auch in Vorwurf ge-bracht wurde, daß die Annahme der Verfassung natürlich von derMehrheit der Stimmen abhängen würden, die in der Versamm-lung dafür oder dagegen l.ycn. Die Beantwortung dieser Frageaber sollte jetzt im hellsten Lichte sichtbar machen, wie untauglichder größte Theil der Versammlung allmählig für den Zweck ihresBeisammcnseynS geworden oder es von Anf ng gewesen sey. Be-reits hatte Alles Partei genommen, wenige Unbefangene bestimmtsür, die Mehrheit gegen den VsrfaffungsenLwurs; Leidenschaftlich-keit war an der Tagesordnung; nur einzelne noch waren bei Hel-ler Besinnung; nur einzelne hatten rücksichtslos das allgemeineBeste «och im Auge. Der hohe Adel, der sich immer noch mitandern Hoffnungen schmeichelte, fSH mit Vergnügen, wenn nicht«z« Stand kam, suchte es zu hintertreiben, und dachte im Trü-ben fischen zu können; andere hatten andere oder ähnliche eigep-kützige Absichten; Mancke glichen pedantischen Gelehrten, die i»einem wissenschaftlichen Streit begriffen, was man ihnen auch ein-wenden Und sie widerleam mag, eigensinnig das letzte Wort undStecht haben wollen; der Ehrgeiz anderer fühlte sich tödtlich bel«-tzizt, daß sie, die vorder in so hohem Tone gesprochen, und M