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Zenhter Band. To bis Z.]
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Württmbergtsche Landstände Sys

triotismuS in Schranken gehalten, hätte. Allein er und die Mini-ster, denen er sein Vertrauen in der Sache schenkte, verloren vondiesem Augenblick an Halt und Standpunkt, und wußte» sich nicht«ehr gehörig zu fassen; denn daß man Z — 6 Virtlstimmsührer,welche vom Hof abhingen, mit Gewalt zur königlichen Partei inder Ständevcrsamwluiig zu machen suchte, war eine — zum we-nigsten sehr sonderbare Maßregel. Desto wüthiger und kühneroperirtcn die Stände, da der Hof solche Blöße zu erkennen gab.Von den meiste» Städten und Ämtern kamen Adressen mn sie ei»,wodurch sie aufgefodrrt wurden, die Wiederherstellung derVerfassung des Herzogthums mit aller Kraft zu betreiben;und obschon diese Petitionen dem Volke von seinen Abgeordnetenzum Theil wirklich adgenöthigt waren, viele nur emsig von ihnenbetrieben eingeschickt wurden, dennoch erklärten die Stände, aufsie sich berufend, dem Könige, das gesummte würtembcrgische Wölkbestehe einmüthig auf jener Verfassung, und sie müßten daher imName« desselben ihr« Wiederherstellung für das Herzvgthum undihr« Ausdehnung auf alles neue Land verlangen. Unter der alte»Berfassung verstanden sie nicht bloß die eigentlichen Rechte, so siedem Borke gewährt hatte, sondern auch das vollständige äußere Ge-rüst derselben, so weit es für ihre Zwecke tauglich war, nämlichdie gewaltigen, fortdauernden Ausschüsse, die Caffen, die Ofsicia-len, selbst die Landschaftsgebäude. DasHerzogthum, hieß eS, habeseine Verfüssung nie aufgegeben und reclamire jetzt sei» wshköe-gründete- Recht, und ein Recht darauf sey auch dem neue» Landedurch einige Artikel des ReichsdeputationSschluffes von lgozund des preßburger Friedens vom Jahr 1M5 zugetheilt. Um ihreFederung gewichtiger zu machen, hielten sie dem König ein furcht-bares, aber nicht unwahres Gemählde der allseitigen Noth vor, irrwelche das Sand seit der Zeit der SouvcrainitLt gerathen sey, mach-ten ihm nicht undeutlich Meineid zum Vorwarf, indem sie ihn öf-fentlich an den Eid erinnerten, wodurch er jene Verfassung eisfdbeschworen habe; ängsteten ihn mit der gefährlichen Stimmungdes Volks, und verlangten zugleich, daß er es gegen den eben vo»Elba zurückgekommnen Napoleon bewaffnen solle; au. das würtem-bergische Heer, um such dieses sich zu verbinden, erließen sie Dank-adressen. In Verlegenheit befand sich die Versammlung nurdarüber, ob sie sich für constituirt ansehen sollte oder nicht? Er-klärte sie sich für'« Erste, so war es faktische Anerkennung einesTheils der königlichen Verfassung, was sie ärger als Gift unssGalle scheute; und doch hätte das Eonstituirtseyn so manchen an-dern Vortheil gemährt I Sie benahm sich als nicht constituirt,wiewohl sie, wen» ihr gleich anfangs eingeleuchtet wäre, wie sehrsie sich selbst dadurch lahmen werde, das andere gewählt habenmöchte. Was den König betrifft, so hatte er sich bereits in schrift-liche Erörterungen mit der Versammlung eingelassen, schnell drin-gende Beschwerden aller Art abgestellt, uud da er die Stände aufder Basis des alten Rechts unvcrrückt bestehen sah, da? Zusam-mentreten einer Commission verordnet, zur Hälfte aus Staats-dienern, die sein Vertrauen hatten, zur Hälfte aus Mitgliedernder VersamqMng, von dieser gewählt, welche einen Weg ausmitteln sollte, worauf man in der Mitte zusammenkommen möchte.Auch schien es wirklich, als wollte er in einigen Hauptsachen nach.geben «nd in anderem, was weniger wesentlich war, die Stände,