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Zenhter Band. To bis Z.]
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7SV WrMlibach Lanrhus

ster, welche, besonders im Thüringischen und Mannsfeldischea, r»gewissen Zeiten im Felde und Walde unter großem Geschrei undHundegebelle umher ziehen sollten, indem fie einen alten Mannmit weißem Stäbe (den treuen Ecksrd genannt) an ihrer Spitzehätten; viele wollten Gestalten auf seltsamen Pferden sitzend, mitfeurigen Lugen rc. dab-l gesehen haben. Dieses Heergespcnst,teffe» Benennung man von dem alten nordischen Gstte Wodan<s. d. Art.) hergeleitet bat, und das besonders zwischen Gotha undEisenach, dann auch im erzgevirgischen Kreise und im Harzwaldeseine nächtlichen Promenaden vornehmen sollte, ist ohne Zweifeldie Ausgeburt furchtsamer, zaghafter Menschen gewesen, die durchganz natürliche Erscheinungen erschreckt, jene seltsame Dinge zu-sammengesetzt haben: indessen hat man ehedem mit solch einer Ge-wißheit an diese Spuckereien geglaubt, und dabei erzählt, daß einehemaliger Edelmann, der außerordentlicher Jagdliebhaber, aberdabei «in großer Tyrann seiner Unterthanen gewesen, nach seinemLobe nun als Poltergeist mit mehrern seiner Kumpanen, die einähnliche« Schicksal gehabt, umherziehe, daß das Mährchen sehr llangeals BolkSsage unter dem gemeinen Mann und namentlich auchunter den Jägern gegolten bat. L.

Wyttenbach (Daniel), dieser gelehrte Philolog, geb. zuBern, seit 1799 Professor der Philologie zu Leyden, zeichnet sichdurch tiefe Kenntnisse in den Wissenschaft-» des Alterthums aus,die er immer als Hauptgegcnstattd seiner geistige» Thätigkeit ansah.Er hat mehrere schätzbare Ausgaben griechischer und römischer Klas-siker besorgt, auch mehrere eigne Schriften in seinem Fache herausge-geben, welche sich in Menscls gelehrtem Deutschland« verzeichnet fin-den. Wir begnügen uns sein- Ausgab« des Plutarch, seine mei-sterhafte Vir» IlnUnkmiii, seine Dibliotliec» ciitic» und seineLeleotir pi'inoipuna ki«tm icorilm oto. anzuführen. Der Vaterdieses Philologen scheint der 1779 verstorbene ehemalige Professorzu Marburg gleiches Vornamens gewesen zu seyn, der 174» Pre-diger zu Bern wurde, und mehrere dogmatische und moralischrLehrbücher herausgab,

X.

auf französischen Münzen da- Zeiche« der «SnzstaLt Anikenk.AIS Zahl bedeutet X. zehn.

Xan thu«, ein Nanie, der bei den alten griechischen Dichter»und Schriftstellern öfters vorkommt. Beim Suidas und Strabo wird«in lydischer Geschichtschreiber, und beim Man ein griechischerDichter diese« Namens erwähnt; von den Werken Beider ist nichtsquf uns gekommen. — Lanthus hieß ein Fluß und eine an dem-selben gelegene Stadt in Syrien; beim Homer wird eins von denPferden des Hectors so genannt. — Am meisten ist unter diese«Name« ein mittelmäßiger Fluß in Klein-Asien bekannt, der ausdem Gebirge Jda entspringt und in den Hellespont fällt. Er er-hielt später den Namen Scamanber, und wird in der Jliade desHomers häufig erwähnt. Der Xanthus oder Scamander floß bei >Troja vorbei, dar Lager der Griechen dehnte sich his zu demselben i