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Zenhter Band. To bis Z.]
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Lantlppe Lantlppuö 7a r

«st, und «r fielen bei diesem Muffe häufige Gefechte vor. Er ent-sprang, der Sage nach, aus zwei Quellen, einer warmen undeiner kalten; daher pflegten die Trojaner gewöhnlich in de»Flusse zu baden und dem Flußgotte Opfer zu bringen.

Lantivpe, die launenhafte, zänkische Ehehälfte des athe-nienfischen Weisen Sokrates, die vor noch nicht 50 Jahren devdeutschen Jugend in dem ersten Lesebuch« unter einer nicht rechtpassenden Benennung bekannt wurde, und die wohl nicht so vielCelebrität erlangt haben würde, wäre sie nicht die Gattin derSokrates gewesen. Nur einem solchen Weisen war e« möglich,die Grillen einer Tantlpp« zu ertragen. Als Alcibiadss ihn fragte,wie er sich entschließen könne, mit einem solchen Weibe zu leben?antwortete SokrateS: Weil sie meine, Geduld übt, und eben da-durch mich fähig macht, alles Unrecht, das mir von Andern wie-dcrsährt, zu ertragen. Auch Lenophon legt in dem bekannte»philosophischen Gastmahle dem Sokrates -ine Vertheidigungseiner Frau gegen die unartigen Ausfälle ds§ AntiAhenes. auf siein den Mund. Unter ihren launenhaften Einfällen wird auch die-ser von den Schriftstellern erzählt, daß sie oft den Mantel ihresMannes umgenommen habe und damit ausgegangen sey. Sokrates wardann genöthigt, entweder zu Hause zu bleiben, oder in schlechtererKleidung zu erscheinen. Als einst Alcrbiodes dem Sokrates eine»vortrefflichen Kuchen übersendete, riß sie ihn aus dem Korb«, inwelchem er überürscht wurde, und trat ihn mit Füße». „Dirwirst nun nicht davon essen können," war alles, was SokrateSlächelnd sagte. Tantippe ließ aber auch dem Charakter ihres Man-nes Gerechtigkeit miederfahren. Sie rühmte es öffentlich, daß sttihn unter allen, selbst erschütternden Ereignissen, stets gleichmä-Ihig'und mit unveränderter Miene gesehen hätte. Dieser Zugläßt fast vermuthen, daß der Charakter der Lantippe absichtlichvon den Schriftstellern zu sehr in Schatten gestellt worden sey,um den Kontrast mit Sokrates desto auffallender zu machen. Mitihrem Namen bezeichnet man indessen gewöhnlich ein unverträgli-ches, zanksüchtiges Weib, das dem Manne das Leben sauer machti

LantippuS, ein dem Körper »ach unansehnlicher, aberdurch geistige Fähigkeiten sehr ausgezeichneter Feldherr der Laceodämoriier, von Venen er »m ersten punischcn Kriege (fl d. Art.Karthago) den Carthaginensern mit einem nur kleinen Heer«gegen die Römer zur Hülfe geschickt wurde. Der römische.ConfulRegulUS (s. d. Art.) hatte die weit überlegn« Flotte der Car-thaginenser besiegt, die Landung in Afrika bewerkstelligt, die carothaginensischen Feldherrn geschlagen, und war bis gegen Carthag-vorgedrunge». Die harten Friedensdedingungen, welch« er bettBesiegten vorschrieb, btachten diese zur Beriweiflüng. Sie über-trugen dem LautippuS den Oberbefehl über ihr Heer, Lantippu»lockte die Römer in eine für sie nachtheklige Stellung, schlug fl«mit großem Verluste, und machte selbst ihren Anführer Regülu»«um Gefangnen. Die Carthaginenfer erhielten dadurch wieder eittÜbergewicht über die Römer. Aber so viel sie auch dem Tantip«pus dabei zu danken hatten, so fürchteten sie doch, aus einenkleinlichen republikanischen Eifersucht, daß er ein zu gtsßes Ansehet»wrangen möchte. Sie schickten ihn daher nach tzacedämon zurück,gaben aber ins geheim den Auftrag, ihn auf der Überfahrt nachEuropa au- dem Weg? zu räumen» Dies« schwarze Handln»-