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Zenhter Band. To bis Z.]
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Terropharres' Trnrphoir 70 z

nem ansehnlichen Geschenke, das Alexander ihm sandte, nahm ernach langem Weigern eine» sehr unbedeutenden Theil an, nur umden König nicht durch Verachtung zu beleidigen. Als einen Beweis, wie gut er seine Leidenschaften zu beherrschen wußte, erzähltman, daß die bekannte Buhlen» Phryne vergebens ihre Künsteund alle Reize ihrer Schönheit aufgeboten, um ihn zu besiegen,und aus Verdruß über die fehlgeschlagn« Absicht ihn für eine Gtatuerklärt habe. — Er ist von einem andern Lenokratcs, mitdem Beinamen der Arzt, unterschieden, der zu den Zeiten desTiber oder Nero lebte, und von dessen Schriften nur noch eirWerk über die Benutzung der Wafferthiere als Nahrungsmittelübrig ist, das einen ziemlich vollständigen Begriff von den Kennt-nissen gibt, welche man" damals über die Naturgeschichte der Fisch?Und Evnchylien halte.

Lenöphanes, ein griechischer Philosoph, berühmt als derStifter der eleatifchen Schule. Die Zeit seiner Geburt undseines Todes ist nicht ganz gewiß. Er soll ein Zeitgenosse desPythagoras und Sokrates gewesen seyn, und ein Alter von 100Jahren erreicht haben. Nachdem er aus seinem Vatersande Kolo-phon vertrieben 'worden war, ging er nach Sicilien und dannnach Groß-Griechenland, wo er sich zu Elea niederließ. Boudiesem Orte seines Aufenthalts hat daS System, dessen Urheberer war, den Namen der eleatifchen Schule erkalten. Erblieb nicht bei den Meinungen seiner Borgänger in der Philosophiestehen, sondern stellte neue Untersuchungen über bis Natur derDinge an. Er bestritt die Mythologie, wie Homer und Hesiod siedargestellt hatten, und spottete über die Fabeln von den Göttern.Er nahm eine Veränderung der Oberfläche unsrer Erde durchWasser an, und hielt den Mond für einen bewohnten und ange-bauten Weltkorper. Er iäugnete die Möglichkeit, künftige Dingevorhersagen zu können, und behauptete, daß weit mehr Gutes alsBöses in der Welt anzutreffen sei. Im Allgemeinen bestritt er dieGewißheit des menschlichen Wissens, und beschrankte alles aufWahrscheinlichkeit und Meinung. Bon seinen Gedichten, in denener philosophische und andere Gegenstände vorgetragen hatte, findensich nur noch einige Fragmente beim Lthenäus, Plutarch undAndern.

Lenophon, der berühmte griechische Geschichtschreiber undFeldherr, geboren zu Alhen, ungefähr 450 Jahre vor der christ-lichen Zeitrechnung. Sein Leben fällt gerade in die Periode, woin Athen, die größte politische und geistige Reibung war, und inwelcher dfie ausgezeichnetsten Männer, zu denen er selbst gehörte,auftraten. Lenophon war einer der vertrautesten Schüler des So-krates, und der Liebling dieses seines Lehrers; auch kann man ausseinen Schriften den wahren Geist der Sokratischen Philosophie ambesten kennen lernen. Er schrieb die Apologie und die Denk-würdig keile n des Sokrates; in den letzter», einem ganz vorzüg fl-ehen Wecke, hat er die Grundsätze seines Lehrers aufbewahrt, erchmag er auch bisweilen seine eignen Ansichten beigefüge hab,!n.Tenophon war nicht bloß speculativer Philosoph, er wendete Nr?Philosophie auch auf das Leben an. Er widmete sich dem Stcm ie,indem er gebore» war,, und focht mit seinem Lehrer zugleich Impelopvnnesischen Ä.astege. Als der persische Fürst, Cyrus der jüri-iure — zum Unti.rschicdr vor» dem Stifter sener Monarchie v.ff»