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genannt. --- seinem ältern Bruder LrtaperreS Mnemon den väter-lichen Thron streitig machte, sendeten ihm die Lacedämonirr ein

Hülfsheer zu, bei dem sich Xenophon als Freiwilliger befand, und»in Günstling des Cyrus wurde. In den Ebnen von Babylonverlor Cyrus Schlacht und Leben, aber auch die vornehmsten An-führer des griechischen Hülfsheers blieben in der Schlacht oder wur-den durch List gelangen. LenophoN stellte sich nun an die Spitzedes,noch ro.oem Mann starken griechischen Heers, das sich in einersehr bedenklichen Lage befand, flößte ihm wieder Muth und Zu-versicht ein, und führte es aus Oder-Asien durch Länder, derenBewohner großtentheils feindlich gesinnt waren, auf einem gegenZoo deutsche Meilen langen Weg-, von keiner Reiterei unterstützt,unter tausend Gefahren und Beschwerden nach Griechenland zsirück.Dieser Rückzug ist der berühmteste in det ganzen Kriegsgeschichte;man hat ihm' verschiedne ähnliche Unternehmungen in den neuernZeiten an die Seite gestellt, aber er ist noch von keiner übertreffenworden. Xcnophon selbst hat diesen Rückzug und zugleich die ganzeExpedition des jüngern Cyrus beschrieben. Er begleitete Nach-her den spartanischen König Agefilaus auf einem Zuge nach Asiengegen die Perser. In der Folge wurde er den Athcniensern inRücksicht seines Patriotismus verdächtig gemacht, und aua demGsLicte der Republik verbannt. Er lebte nun an verschieöiienOrten Griechenlands, auch zu Corir.th, ganz von öffentlichen Ge-schälten zurückgezogen, bloß den Wissenschaften, un» starb in ei-tlem Alter von 87 Jahren. Außer den vorhin erwähnten Werkenschrieb Xekophon das Gastmahlder Philosophen, als Gegen-stück eines ähnlichen Werkes dcS Plato, verschiedne kleinere Schrif-ten zur Polltik, KriegSwiffenschast und Ökonomie gehörend, eineGeschichte dek Gri echen in 7 Büchern, als Fortsetzung derGeschichte des Lhucydidrs, bis zur Schlacht bei Mantinca, unddas Leben des ältern Cyrus, bekannter unter dem Namen derCyropädie. Dieses berühmte Werk ist keine eigcntliche Ge-schichte, sondern mehr historischer Roman; eS enthält Xenophon»Grundsätze über die beste Regierungsvcrfaffung, eingekleidet in dieverschönerte Biographie des größten unter den damals bekannte!«Regenten. Tenophon hielt die monarchische Regieruugsform fürdie beste, und scheint sie seinen Landsleutcn annehmlich haben ma-chen zü wollen. Sein Styl ist überhaupt, und besonders in die-sem Werke, Musterhaft und vollendet, seine Sprache durchaus rein.

Er ist daher einet von den griechischen Elalsikern, die zum jugend-lichen Unterrichte vorzüglich gewählt werden, obgleich seine Pluto-sophischeü Schriften für Anfänger nicht geeignet sind. Die Grie-chen schätzten sein Verdienst als Schriftsteller so hoch, daß sie ihn idie griechische Biene Und die attische Muse nannten. Seine Werkesind- einzeln und zusammen, häufig herausgegeben und oft über- !setzt worden, s. Fuhrmanns Handbuch der classischen Literatur»ir. B. Halle tgckf. — Ein andrer, zu den erbtischen Dichtern ,gehörender LenophoN fetzte gegen den, Anfang des Zten Jahr-hurldertS kcr christlichen Zeitrechnung, war aus Ephkfus gebürtig-«n!» schrieb einen Roman: Geschichte des Habrorsmes und der An-ihsit, welchen der Dichter Bürger 1775 deutsch übersetzt hat.

KsrLcs 7 ., KöNig hoff Persien» in der Geschichte durchheN Unglücklichen Erfolg eines riesenhaften Eroi erüngeplans be- ,knssitj Er war ungefähr 4-0 Zähre »er der christlichen Zeiirech- i

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