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sium, Der nicht unbekannte Professor de Felice, ein neapolita-nischer Gelehrter, legte hier eins Druckerei an, in welcher er,mit Hülfe einiger französischen und schweizerischen Gelehrten, inden Jahren 1777 und 1778 eine neue Ausgabe der Encyclopädie,.
ss. d. Art.), unrer dem Titel: Diaiionnaire liiliversol, X 1 c>m.
Ar. Ho, veranstaltete. In dem hiesigen »lten Schlosse legte derberühmte Erzieher Pestalozzi (s. d. Art.) im I. 1804 sein Erzie-hungsinstituc an, wo es noch gegenwärtig ist. Der verdienstvollePestalozzi, der am i2ten Januar i8l3 "seinen 74ften Geburtstagfeierte, erklärte bei dieser Gelegenheit, daß er die von der Sud- j
scription auf eine neue Ausgabe seiner Werke erhaltne Summe vonungefähr xo 000 französischer bivres, als einen unveräußerlichenFonds zu Gründung einer Armen anstatt nach seinen Erziehung-»zwecken, und gang vorzüglich zu immerwährender Beförderungder Erziehungsmittel seiner Anstalt, in sichre Lände niederlegen ^wolle. Nach etwas frühern Nachrichten war dieses berühmte In- j
st, tut durch innre Spaltungen erschüttert worden, und einige der j
an demselben mitarbeitenden stchrer harten sich von ihrem Meister >getrennt, um sich einen eignen Wirkungskreis zu eröffnen. >
b , auf französischen Münzen das Zeichen derMänzftadtGrenoble. >Zaar, Zar (Czar), ein Titel der Beherrscher Rußlands, Da-Wort ist aus der alten slavoniichen Sprache, in welcher noch eineÜbersetzung der Bibel vorhanden ist, und bedeutet so viel als Kö- >nig; der Kaiser wird in eben dieser Sprache Kessar genannt.
— Bis zum röten Jahrhunderte hießen die Beherrscher der ver-schiedenen russischen Provinzen Großfürsten (WelikiKnaes), undso gab es Großfürsten von Wladimir, Kiew, Moskwa rc. DerGroßfürst Wasilci nahm zuerst (1505) den Titel Samodershetaan, welches eben so viel als das griechische Wort Autokrarorbedeutet, und im Deutschen durch Selbstherrscher ausgedrücktwird. Wasilci's Sohn, Iwan H., nahm 1579 den Titel einesIaar von Moskwa an, den seine. Rachsolzcr lange fortführten.
Im I. 1721 wurde Petern I. vom Senate und der Geistlichkeit,im Namen der russischen Natron, der Titel eines Kaisers vonRußland beigelegt, wofür im Russischen das lateinische Wort Iin-libistor gebraucht wird. Verschiedene der größer» europäischenMächte weigerten sich bis gegen die Mitte des vorigen Jahrhun- >derts diesen Titel anzuerkennen. Gegenwärtig führt der Kaiser undSelbstherrscher aller Rcuffen die Titel: Zaar von Moskwa, vonKasan, zu Astrachan , z» Polen, von Sibirien und des taurilchenEhersoneS. Die ältesten Söhne und präfumtjvcn Thronfolger derZaare wurden ehemals Zarewiz (Sehn des Zaars) genannt. Abermit demTode .dcs unglücklich.» Alexen, Sohn Peters I., horte die-ser Titel auf, und die kaiserlichen Prinzen wurden alle Groß-fürsten genannt. Kaiser Paul führte (1799) dcn Titel Aar«- .wiz sodcr Cesarew-tsch) für seincn zweiten Sohn, den Großfürsten