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Zenhter Band. To bis Z.]
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72» Zähringen Zajvnczek

onf die zurückgebliebene Wurzel mittelst eines Stiftes vsn Mlber»der Gold gepflanzt, oder wo dies nicht geht, an die gesundenNachbarn mit Seide, Golddraht befestigt wird. Da aber allesolche Zähne bald ihre Farbe verlieren und übelr;ech>iid werden, soverfertigt man jetzt in Dresden, Pari-, München auch Porzellan»artige, die zwar diesen Fehler nicht haben, aber fürchten lassen,daß durch ihre Härte gar leicht den entgegen stehenden, nakürli,chen geschadet werde, daher es auch noch nicht entschieden ist, odsie den Ruf behaupten werd-n, den ihnen Fsndis Name in Pa.ris u. a. O. bereits «erschafft hat. * r.

Aähringen, ein Dorf mit Zoo Einwohnern unweit Frei.bürg im ehemaligen österreichischen Brei-gau, jetzt im Treisani,kreise des Großherzogthums B-dcn, mit einem zerstörten Schlossegleiches NamenS, von welchem die alten Herzoge von Zähringen,die Ahnherren des jetzigen großherzoglich-badenschen Hauses, sichnannren. Das Schloß Zähringen, dessen Erbauung gegen dasEn e des roten Jahrhunderts fällt, war ein Eigenthum der Da,milie der Bertholde. Grasen im BretSgau, welche unter die edel.sten uno angesehenst,» Großen in Deutschland gehörten. Der er-st» von ihnen, dessen Geschichte etwas bekannter rst, war Berthold7 ., der bei dem Kaiser Heinrich 777 . in Ansehen stand, Herzog inKärnihen wurde, und 1078 starb. Seine Nachkommen führtenden herzoglichen Titel, ohne ekn eigentliches Herzogthum zu besi-tzen, und trugen denselben (ungefähr rizo) auf ihr Schloß Zäh-ringen über. Der Stamm dieser Herzoge von Aähringen starb1218 aus. Gin jüngerer Sohn Berthold- I., Hermann 7 ., hatt«die Grafschaft Hockberg <m Bceisgau und den Markgrafentitei er-halten. Der Sohn dieses Letzter« erhielt auch (1140) Baden,nahm zuerst den Titel eines Markgrafen von Baden an, undwurde der Stammvater der ganzen nachmaligen markgrasiichen,jetzt grvßherzoglicheft Familie von Baden. Das Schloß AähringenHain mit dem ganzen BreiSgau in der Falze an die ehemaligenGras,!», jetzt mediadlsirten Fürsten von Fürstenberg in Schwaben,und wurde von diesen, nebst andern Besitzungen, im I. 1ZÜ7 andie H erzoge Leopold und Albrecht von Österreich für 55,000 fl. ver-kauft. Der Breisgau blieb im Besilfe des Hauses Österreich, bisdiese« ihn im presburger Frieden (im December 1805) an Badenabtrat , und Letzteres vereinigte dadurch mit sich das Stammlandder alten Herzoge von Zähringen. Der jetzt regierende Grvßh-t-zpg stiftete am 26sten December t8i2 einen neuen Haus-Ordendes Zährin zischen Löwens, dessen Dekoration das WappenKieses Haust«, einen Löwen, und die Ruin« der Burg Aähringendarstellt. (Vergl. d. Art. Baden.)

Z aj onczek (Joseph, Fürst), DicekLnkg dös KönigreichsPolen, gehört zu den historisch-merkwürdigen Charakteren unsrerTagt. Gr ward am ist-n November 1752 zu Kaminirck geboren,ist also 66 Jahr all. Wie alle junge polnische Edelleute widmeteer sich dem Kriegsdienst. Er wurde Lieutenant rn einem Info»teriere.zrment und durchlief die darauf folgenden Grate so schnell,daß er schon in einem Alter von zs Jahren, Am lyteN November1784, zum ObristlieUkenant des Regiments Bülama ernannt wur-de. Bstrtehalv Jahre darauf, am Uten Mai 179z, ward erOberst und Chef dieses Regiments. Auf diesem Posten nahm co«n dem Kriege, den die Polen gegen Rußland führten, thätige«