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Zenhter Band. To bis Z.]
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7Z2 Zierhen

Wasser nicht unter. Erst im Jahre 1791 fand Fabronk bei Ca-strl del Piano auf der Kränze zwischen Toskana und dem Kir-chenstaat eine Art Bergmehl, welches aus 7<y Theilen Kiesel, auszwölf Theilen Wasser, wenigem Alaun, und noch wenigerem Ei-sen bestand. Wenn aus dieser Erde Ziegel gebildet wurden, s»schammen sie im Wasser, und es ist also dadurch Plinius Aussagebestätigt.

Ztethen (HanS Joachim von),Fönigl. preuß. General derCava.llerie, Ritter des schwarzen Adlerordens rc., ward i6yy aufdem väterlichen Gute Wustrau in der Grafschaft Ruppin ge- >boren, begann seine militärische Laufbahn in seinem igtcn Jahre heimInfanterieregimente v. Schwendy, nahm einige Jahre darauf we-gen unverdienter Zurücksetzung seine Entlassung, lebte drittehalbJahr auf dem väterlichen Gute und trat 1726 beim Dragonerre-gimenke v. Wuthenow als Premterlieutenant wieder in Dienste, °wo er sich nun mit unermüdetem Eifer seiner neuen Waffe wid-mete; nichts bestoweniger ward er von einem unwürdigen Came-raden in Händel verwickelt, die ihm zuerst einjährigen Festungs-arrest, später gar Cassation zugezogen; — er ward jedoch aufeiniger Generale Verwendung im Jahre 1730 wieder bei der Leib-husaren-Compagnie angestellt, die der König in Berlin errichtestließ und aus welcher sein nachmals so berühmt gewordenes Regi-ment entstanden ist. Im Jahr 1731 zum Rittmeister befördert, ^machte er 17ZZ den ersten Feldzug gegen Frankreich unter Befehldes österreichischen Generals -Barouay, eines damals berühmtenParteigängers, auf dessen Empfehlung er im folgenden Jahre zumMajor ernannt ward; s» wie ihn der Friedrich II. im Laufe desersten schlesischen Krieges zum Obristlieutenant machte, und alspx wenige Tage darauf in der Affaire bei Rothschloß sich beson-ders auszeichnete und seinen vormaligen Lehrer Barouay (der desSchülers Würdigkeit in einem Schreiben anerkannte) beinahe ge- >sangen nahm, seine Beförderung zum Oberst und Chef des nun-mehr formirten Husarcnregiments verfügte und ihm den Verdienst-orden verlieh. Es mag bemerkt werden, daß er im Feldzugevon 1742 als Commandeur der Avantgarde eines von Ollmütz ausdetachirten ig,000 Mann starke» Corps bis Stockcrau unfern Wien !vordrang, in welche Nähe der österreichischen Hauptstadt niewieder ein preußischer Feldherr gekommen ist. Der zweite schle-sische Krieg begann (1744) und Ziethcn zeichnete sich schon im ersten Feld-zuge sso Vortheilhast aus, daß er zum Generalmajor befördertward, im zweiten Feldzugc wollen wir nur seines berühmten Zu-ges nach Jägerndorf durch die österreichische Armee, seiner Theil-nahme an der Schlacht bei Hohenfriedberg, wo er die Reservecommandirte, und besonders des für ihn so glorreichen Gestchtsbei katholisch Hennersdorf (2z. NvveNiber) erwähnen, mit welchemsich seine rühmliche Thätigkeit vor der Hand schloß, da er hierverwundet ward, und bald darauf nach der Schlacht bey Keffels-dorf der Friede eintrat. Der ruhige Zeitraum von da bis zumAuSbruche des dritten schlesischen Krieges brachte dem Heldennicht den erfreulichen Zustand, den er so sehr verdiente; der Todseiner Gattin und des einzigen Sohnes beugten ihn noch tiefer,als dir fortwährende Ungnade Friedrichs, die von cabalirendenFeinden angefacht sich vielfach und höchst unangenehm äußerte,

«nd erst kurz vor Allsbruch des siebenjährigen Krieges durch eine