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Zenhter Band. To bis Z.]
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Zimmermann (Z. G., Ritter vv») 7Z7

bringen würben. Eine Lergleichung der französischen StaaitumwLl-zung mit den frühern Ereignissen ähnlicher, wenn schon nichtgleicher Art in Amerika führte ihn zu Ausarbeitung des Werks:Frankreich und die Freistaaten von Nordamerika,Berlin 1795, rmd später der allgemeinen Übersicht Frank-reichs von Franz I. bis auf Ludwig XVI. und der Frei»ßaaten in Nordamerika (is«>>in zwei Bänden. Ersteresist mehr geo» und ethnographisch, dar andre politisch-historisch.Der Verfasser, weicher seit dem Jahre 1766 Professor der Physikam Collegio Earolin» zu Brausschweiz gewesen war, wurde nun vonseinem Fürsten zum geheimen Etaterarh ernannt und seiner Ge-schäfte am Carolinum entbunden, nachdem er vorher schon vondem Kaiser Leopold in den Adelstand erhoben worden war. DaSbedeutendste Unternehmen von Zimmermanns schriftstellerischerTdaiigkeit ist unstreitig seht sein geographisches Taschen-buch oder Taschenbuch der Reisen (diesen Titel führt e«),welche» in zwölf Jahrgängen von 1802 bi« iglg einen großenTheil der uns bekannten Erde in einem höchst gefälligen und lehr-reichen Vortrage behandelt, und wovon eine Art ron"Luszug, mitden neuen Ansichten und Entdeckungen bereichert, unter dem Titel:die Erde und ihre Bewohner nach den neuesten Sntdeckun-L , S Theile, erschien. Überdies beschäftigte er sich selbst in sei-'. lh u Alter ununterbrochen mit Übersetzungen und Brarbri-tu.-.g-a ausländischer Werkt, die sich auf sein Lieblingsstudium be-zc.ea, und die er olle mit großer Sorgfalt ausführte. An derpc.itischsn Lag« der Welt nahm er fortwährend den lebhaftestesAntheil und zeigte sich a!S den entschiedensten Hasser der französi-schen Tyrannei, welche seit 1306 auf seinem deutsches Vaterland«lastete; ja rr sprach sich in seinen Schriften darüber mit einerFreimüthigkeit aus, die ihn oft in große Gefahr brachte. DieErwartung besserer Tage, deren Morgenröthe er noch erlebte,hielt ihn immer ausrecht im Sturm« der Zeit. Er starb in derNacht zum 4ten Julius izig im 7Zsten Jahre seines Alter«, nach-dem rr dem braunschwrigisch-welttnbütteischen Fürstenhaus« fastfünfzig Jahre treu gedient hatte. Sein Andenken wird in derTischichte deutscher Gelehrsamkeit und GeisteSthLtigkeit gewiß sieerlöschen.

Zimmermann (Johann Georg, Ritter»»»), wurde gebo-ren zu Brugg, einer kleinen Stadt bet Content Bern, denLten December 1728. Sein Vater war Rathsherr und seineMutter aus der französischen Schweiz, daher der Sohn auch frühschon dieser Sprache ganz mächtig wurde. Er ßudirte in Göttin-gen die Lrzneiwiffcvschast, wurde Doctor und zeichnet« sich durchKenntniß und Gefchicklichkeit au«. Nachdem er einige Zeit Stebt-»drstkuS seiner Vaterstadt gewesen war, kam er im Jahr 176z«!S kcnizl. grcßiritasni'cher Leibarzt mit dem Titel eine« Hof-ratks »ach Hannover. Sein früherer Aufenthalt in Dnrgz, w»er von allem für ihn paffenden Umgänge abgeschieden gewesen war,hatte den K-i« zur Hypochondrie in ihm entwickelt, welche ihnd-na sein gavzej Leben hindurch nicht wieder verließ und ihm die-'er sehr trübt/. Als xr«ciscker Arzt hatte er einen großen N.rf,ren er auch -erdieste, besonder« wußte er mit seltene« Schads.cki stet« die richtige Rats: der Krankheiten zu erkennen. Al-kto rl« S chriftstkller genoß «reines »och snszrLrntrtern Ruhms, rmd