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Zenhter Band. To bis Z.]
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seine Schritten wurden auch von solche» gelesen, welche nicht mitgelehrten Vorkenntnissen »Ersehen waren. Seine Darstellung ver-einigt Klarheit mit zweckmäßigem Schmuck und einer anziehendenBeredsamkeit, Sein Werk: Über die Einsamkeit, Leipzig1784 u. 1789. 4 Theile, so wie das: Über den National-

stolz, Zürich 1789, sind in dieser Hinsicht ausgezeichnet zu nen-nen, und wurden fast in alle lebende Sprachen übersetzt, dazukam, daß sie auch von Seilen der überall beMerkliche» tiefen undoriginellen Gedanken und zweckmäßig mitgetheilten Kenntnisse alsckrefflich anerkannt wurden. Nicht mindern Ruhm erwarb ihmauch seine Schrift: Bon der Erfahrung in der Arznei-wissenschaft. Diese Werke verschafften ihm unter andern auchdie Zuneigung der Kaiserin von Rußland Katharina II,, die ihm»inen ehrenden Ruf an ihren Hof zukommen ließ, den er jedochablehnte, dafür aber mit dem St. Wladimir-Orden beehrtwurde. Auch Friedrich dem Großen war er bekannt wor-den. In dessen letzter Krankheit wurde er zu ihm berufen, unddies gab ihm Veranlassung, über diesen Monarchen und sein Ver-hältniß zu ihm mancherlei zu schreiben, was jedoch seinen Ruhmnicht vermehrt hat- Z. D. Über Friedrich den Großen undmeine Un terredung mit ihm kurz vor seinem Tode;Fragn, cn te über Friedrich den Großen «. s. w. SeineAnsicht von der Welt und dem Leben wurde durch seine immer-währende Kränklichkeit sehr getrübt, so daß er sich durch seineletzten schriftstellerischen Arbeiten fast um den Ruhm brachte, bes-ser» er früher mit Recht genossen hatte. Sein Leben war daherauch k-inesweges glücklich zu nennen. Er starb im 67ften Jahredes Alters den 7 ten Octobcr 1795. Seine sämmtliche» Schriftenfinden sich verzeichnet in Jh,rhe»s Lexicon deutscher Dich-ter und Prosaisten.

Zink, ein Halbmetall, das nicht gediegen, sondern vererzt,in verschiedenen Ländern, vorzüglich auf dem Rammelsberge beiGoslar und in Ostindien gefunden wird- Er ist von weißbläu-lichtcr, dem Blei ähnelnder Farbe, in seiner Struktur blättrig,strahlicht oder würflicht, geschmeidiger als die andern Halbmetalle,und wird im Feuer leicht flüssig. Bei stärken» Feuer steigt ei»Rauch in die Höhe, der sich wie Wolle an andre Körper ansetzt.Man nennt dies die Zinkblume, die auch iu den Apotheken ge-braucht wird. Man läßt aber auch zu diesem Behufe die ganzeMasse von Zink durch eine gewisse Operation in Zinkkalk auflö-sen. Der Zink vereinigt sich, Essen und Wismuts, ausgenom-men. mit alle» Metallen. Mit gereinigtem Kupfer vermischt, gibter das Messing (s. d. Art. >. Ein Pfund gereiniatcs Kupfer mitacht Loth Zink vermischt, gibt ei» schönes gelbes Messing, das sichvollkommen unter hem Hammer" treiben und zu dem feinste»Drahte ziehen laßt. Bekanntlich werde» die Nadeln aus derglei-chen Draht gefertigt. Eine andre Mischung von einem Pfund ze-rcinigttm Kupfer und 26, Loth Zink gibt einen Tomback vonschöner Goldfarbe, der sich auch einigermaßen unter dem Hammertreiben läßt. Aus Kupfer^ Zr»k und etwas Zinn wird Prinz-metall gemacht. In England bedient man sich seit kurzem einerKomposition von Zink, in» tzis Schiffe dauerhafter und ivobsse»ler, als bisher mit Kupfer, zu beschlagen. Zu Goslar geschiehtdie Zubereitung hetz Zinks ii» Große», und es »M ei» betracht-