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jährlich über 25,000 Eentner Tabak liefert. An arm ist wegenher Waffen stillstand-s merkwürdig, der in der Nähe der Stadtam 12. Juli iZoy zwischen, den Österreichern und Franzsien abge-schlossen wurde. Als die Österreicher am 6. Juli die Schlacht beiWagram gegen die Franzosen verloren hatten, führte der Erzher-zog Earl die österreichische Armee nach Böhmen über Znaim. Eskam am il. Juli in der Nähe dieser Stadt noch zu Gefechte».Am folgenden Tag« wurde, auf den Antrag von österreichischerSeite, noch spät in der Nacht im französischen Hauptquartiere einWaffenstillstand auf vier Wochen abgeschlossen und eine Demarca-tionslinie festgesetzt, innerhalb welcher die beiderseitigen Armeenwährend dieser Zeit stehen bleiben sollte». Nachdem dieser Waffen-stillstand ohne Unterbrechung drei Monate gedauert hatte, wurdeam 14. Ocrbr. i8»y der Friede zU Wien geschlossen, der Österreichverschiedne seiner Provinzen entriß.

Zobel (e>n rus-i-ches Wort, eigentlich Sobol), ein bekanntesvieriußiges Thier, das zum Geschlecht der Marder und Wiesel ge,hört, und dessen kostbarer Pelz sehr geschätzt wird. Der Zobel istbloß in einem Theile des nördlichen Asiens, in Sibirien, einhei-misch. Er lebt da in dichten, einsamen Wäldern und nistet i»hohlen Bäumen oder unter ihren Wurzeln in der Erde. Er istsehr schnell und springt mit vieler Leichtigkeit auf den Bäumenumher. . Am Tage schläft er; des Nachts geht er seinem Raubenach, der gewöhnlich in kleinen Gängethieren und Vögeln besteht;doch frißt er auch, wenn es die Jahreszeit mit stich bringt, Bee-ren und Früchte. Die Farbe der Zobelfelle ist fchwarzgrau, blaß-roth, braun oder schwarz; die Felle werde» am meisten geschätzt,die recht schwarzbraun, dickhaarig und glänzend sind. Die I beisind nicht bloß in Ansehung der Farbe, sondern auch der Güteihrer Felle, nach den verschiedne« Gegenden, wo sie sich aufhatten,verschieden. Die, welche von dem großen Gebirge an, das Ruß-land und Sibirien trennt, bis an den Fluß Oby gefangen wer-den, sind die schlechtesten. Je mehr die Landschaften gegen Ostenliegen, desto schöner sind die Zobel. Am schönsten Und zahlreich-sten findet man sie an dem Lenastrome in der Landschaft Jakutzk,im Gouvernement Jtkutzk. Der eigentliche Zobelfang dauert vomNovember bis in den Februar. Man tänzt sie mit Schlingen oderschießt sie auch wohl mit stumpfen Bolzen, um das Fell nicht zuverletzen. Daß die Nach Sibirien verwiesenen Slaatsgefangrunoder Verbrecher zum Zobelfange gebraucht würden, ist eine zwarlange «ngenvmmne, aber ungegründets Nachricht. Gewöhnlich ver-einigt sich eine Gesellschaft von zehn »der zwölf Mann zur Zobel-jagd, die sich einen Anführer wähle», dem sie gehorchen, und all«Zobel, die sie sangen, unter sich theilen. Sie ballen sich zu die-sem Behuf an einem paffenden Orte eine Hütte, versorgen sichauf geraume Zeit mit den nöthigen Lebensmitteln, und stelle»dann Fallen auf, in denen sich der Zobel rängt. Äie Tartar»legen sich besonders auf diese Jagd und wissen die Zobel auf all«Art zu verfolgen. Wenn der Zobel sich nicht mehr zu retten weiß,so klettert er auf einen hohen Baum; die Tartarn zünden diesenan, und wenn der Zobel herunterspringt, so fängt er sich in den«mhergefpannten Netzen und wird tvdtgcschlagen. Die Zöbel sindeigentlich ein Regale der Krone, die den Fang derselben nur den-Migen Einwohnern Sibiriens überlassen hat, die einen Theil ih>

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