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Zenhter Band. To bis Z.]
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gern als heiliger Sinnbild auf sich wirken, aber er haßte die nurhalbverstandnen Worte dabei; so nabm er seinen kleinen SohnFedericv alle Sonntage mit in die Messe, aber er litt eS nicht,daß seine Gattin den Kindern Gebete hersagen lehrte. Im äußernLeben, bewies Zola > den ireien Marn und war entsert von Zwangund zwecklosen SchickUchkeiten Für sinnige kunstliebendc Fremde,die Rom besuchten, war Zoega ein trefflicher Führer Are ftelen-volle Friederike Brnn erwähnt cs oft dankbar, wie viel sie ftinerLeitung schuldig war. Matthisscn sagt treffend über ihn in seinenAndeutungen über Rom: „Auch befand sich-ein wahrer Weiser inunsrer Mitte, aus dew, was Denk- und Hanbiun-gsärt betrifft,derKei'k des Sokratss zwiefach ruht. Zoega, groß als tiefgelchr-ter Prüfer attir Münzen, geschmackvoller Schüderer griechischerund römischer Basreliefe, scharfsinniger Ausleger der Obeliskcn-schrift, aber noch weil größer als Mensch. Lügend und Weisheitpredigt sein Wandel und noch ni-' ward er im Widerspruch mitseinen festbegründeten Maximen gefunden." Man kann Zoega rich-tiger schildern durch d,s, was er war, als durch das, was erthat, denn so un.rmüdet auch der Fleiß war, womit er eine be-wunkernswerthe M'nge d s Einzelnen prüfte und mit genauerKenntniß um'aßce, so beklagt man doch mir Recht, daß er nichtdazu gekommen ist, seine Ansichten im größer» Zusammenhangeauszusprecben. Bei seiner Ankunft in Rom wurde er durch denProfessor Adler dem Cardinal Sletcmv Borgia vorgestellt, dessenG .nst und Schutz ec sich bald erwarb. Dieter Cardinal hatte eineVorliebe für ägyptische Alterthümer, von denen er eine reiche Samm-lung belaß. Zoega, der d«e «.optische Sprache verstand, wurde baldder Öd:p dieser uralten Räthsel. 1787 machte er eine vollständigeSammlung «ghpttschrr Münzen bekannt, mit ausführlichen Erläu-terungen. Der allgemeine Äerssll, den dies für Geschrchtg undChronologie so wichtig. Werk erhielt, machte Pius VI. auf Zoegaaufmerksam und er trug ihm die schwere Arbeit auf, die Obeliskenzu erläutern. 1797 gab er sc-n großes Werk über diese Obeliskenheraus, welches ihm d n Ruhm der scharfsinnigsten, ausgebreitctstenund gründlichsten Zelehrsamke-t erwarb.. Das Muses BorgianoÄcliterno war reich an coptnchen Gchnftrollen; Zv-ga unternahmdie höchst schwierige und mühevolle Arbeit, diele zu erläutern; erstizto konnte dteie Frucht namenloser Anstrengungen bekannt ge-macht werden. Zoega schrieb in deutscher Sprache einen archäolo-gischen Wegweiser durch Ro ü, -er vielen kunstliebendc» Reifendensehr nützlich wurde. Er selbst begattete die ausgezeichnetstenderselben;-!» war er unter and rn «in ganzes Jahr lang der Füh-rer Sr. k. H des Prinzen Gustav von Mcklenbu'g ^ Schwerin.Ein größeres Werk Zoega'«, welches Schätze der sett.-asten Kennt-nisse'enthält, ist in zwer Fsliobänden bei Piranesi in Piom. izc>8berausgekomw.cn, unter, dem Rainen: I.i anriaüi äi

Kam», incisi ria sporn, küroli voll« illristrorsioiii ' sti Viorxi«,2 oexc>. Oft bedauerte Zoega in spätern Jahren, nicht auf dasgriechische Alterthum die Arbeit verwandt zu haben, die er demägyptischen widmete. Dies hinderte mehr als irgend etwas anderes die Ausführung seines frühern Planes, die ganze griechisch«Altettbümskunde zu sichten und neu zu begründen, So wichr glene Forschungen für seinen Hauptzweck waren, so dehnten sie sichdoch ünverhällnignlsLßig aus. Überdies hätkeZrega mir immerwäh-T°kb. L». zie Msl, X. 49