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Zenhter Band. To bis Z.]
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Zungen Zürich , 78-

Geschmacks. Au diesem Zweck wurden ihr die Zungsnwärzchenam diniern Theile, davon zwischen 7—12 von bedeutender Größeund Noch viel mehr von minder bedeutender Große sind. Es bestehen diese Wärzchen aus feinen Gefäßenden und Nervenenden. DieZunge selbst bestecht aus Muskeln, die ihr, da sie nur hinten imRachen befestigt ist, erlauben, sich nach allen Richtungen im Mundezu bewegen und auf alle Weise zu verändern, um so die Speisennicht nur zu schmecken, sondern auch theils zwischen die Zähne zubringen, theils in die Speiseröhre zu leiten, theils um zur Spra-che zu dienen u. s. s. Der Gefäße und Nerven hat sie eine großeMenge, von den^Nerven aber ist nur einer, der vorzüglich alsEeschmacksnerv zu betrachte» ist, in wie fern er sich bis in dieGeschmackswärzchen verfolgen läßt.

Zungen wurden die Nationen oder Provinzen genannt, inwelche sich sonst der Maltheserorden theilte. Diese waren Pro-vence, Auvergne, Frankreich, Jtalsen, Aragonien, Deutschland,Castilien und England. (S. Johanniterorden.)

Zurechnung, s. Anh. z. d. Bde.

Zürich, der erste der 22 Cantons der helvetischen Eidgenos-senschaft nach der im Jahr 1814 unter ihnen festgesetzte,! Rang-ordnung, und einer der drei Vororte oder EantonS, welche ab-wechselnd die Bundesangelegenheiten leiten (s> d. Art. Helvetien).Der Canton Zürich enthält auf 4; QM. 182,123 Einwohner,folglich über 4000 Menschen auf einer Q.M., er gehört daher zuden am meisten bevölkerten Gegenden der Schweiz, Der Cantonenthält Berge, Thäler und Ebnen, und gehört zu den ebnern Thei-len Heloetiens, in welchen sich keine eigentlichen Alpen finden; nureinige Aste derselben durchziehe» ihn. Die Thäler und Ebnen sindsehr fruchtbar. Getraide wird überall, hoch nicht mit gleichemErfolg und für die starke Bevölkerung nicht hinreicheno, erbaut;das fehlende wird durch Zufuhr aus Schwaben ersetzt. Auf denBergen ist gute Viehzucht, und in einigen Gegenden- besondersam züricher See und an der Thür, wächst viel Wein. An Mine-rollen finden sich bloß verschiedne Thonerden, Steinkohlen undTorf; Metalle und Salz fehlen gänzlich. Die Cultur des Landeswird mit dem'größten Fleiß und Sorgfalt betrieben; man finde!kein unangebauces Stück Land, obgleich viele Dorfbewohner Ma-nufacturisten sind. Die häufigen Dörfer haben, besonders in derNähe der Hauptstadt, ein schönes Ansetzn. Der Canton gibt, nachdem Verhältnisse seiner Bevölkerung, das.stärkste Contr'ngent zunBundesheere, 4584'Mann, und den stärksten Beitrag zu den allge-meinen Kosten,, yi,6yZ schweizer Franken. Der Canton ist, nRücksicht seiner besondern Staatsverwaltung, aristo-demokratisch.Die Regierung ist in den Händen des großen und kleinerRaths. Jener, aus iyH Mitgliedern bestehend, deren jedes wrnigsteüs Zö Jahre alt seyn Und ein Vermögest von 30,000 schwel--.Franken besitzen muß, gibt'die Gesetze und übt die souveräne Ge-walt aus; der kleine Rath, den 25 aus dem großen Rathe ge-wählte Mitglieder bilden, hat die Vollziehung der Gesetze und estischeidet in letzter Instanz,' legt aber dem großen Rgthe Rechnungvon seiner Verwaltung ab. Zwei Bürgermeister führen abwech"selnd ein J.-Hr hindurch den Vorsitz in beiden Räthen.; Über geist-liche Angclegenheitest führt der Kirchenrath, über Schulischen de,Erziehungsrath, Herde aus kkohrern Mtgliedsrn hestohoüd, bessn-