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Zenhter Band. To bis Z.]
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Züricher See Zuyher See 7Zz

lün und die dadurch entstehenden WechscIgeschLfte einen Theil derEinwohner Zürichs, unter denen man zwar viele wohlhabende, aberdoch keine außerordentlich reiche Personen findet. Auch Zürich hatin den neuern Zeiten mancherlei Schicksale erfahren. Eine schonlange gedauerte Spannung zwischen den Regenten und Negiertenerleichterte die 1798 von den Franzosen bewirkte Revolution, vonwelcher jedoch dieser Kanton verhältnißmaßig weniger als andrelitt. In dem Kriege, den die zweite Koalition (1799) gegen Frank-reich führte, und der auch die mit der fränkischen Republik ver-bundn« Schwel; traf, war Zürich ein sehr bedeutender militärischerPunkt. Am 4. u. g. Juni 1799 focht hier der Erzherzog Earlgegen die Franzosen mit Glück und besetzt« am 7. Juni die Stadt.Im August fielen neue Gefechte bei Zürich vor. Am 24. Sept.schlug Massen» die vereinten österreichisch-russischen Truppen, unddieser Sieg veranlaßte den Rückzug derselben aus der Schweiz.Das sonst berühmte und gefüllte Zeughaus zu Zürich, in welchemman, unter andern Merkwürdigkeiten, Wilhelm LellS Armbrustaufbewahrte, wurde unter diesen Umständen geleert.

Züricher See- nach dem genfer See der größte in derSchweiz, 5 Meilen lang, aber in der größten Breite nur rjStunde breit. Er wird in den obern und untern See unter-schieden. Der obere See fängt in der Gegend von Uznach vomEinfluß der LiuLH in denselben an, und geht in einer Länge vonvier Stunden bis RapperSwyl, wo eine hölzerne, 1350 Fuß langeBrücke über denselben führt. Der unter« See geht von Rap-perswyl bis Zürich, welche- am Ende desselben liegt, 6 Stundenlang, ist gegen 100 Klaftern tief und sehr fischreich. Da, wo er^ an Zürich stößt, geht die Smth, welche hier den Namen Limmatschält, aus demselben hervor <s. d. Art. Zürich). Der See istsehr wichtig für den Lransitohandel mit Kaufmannswaaren, die««us Deutschland und Italien kommen oder dahin gehen. Die Uferdesselben sind, besonders in der Rahe von Zürich."überaus reizendmit Weinbergen und vielen großen und gutgebauten Manufactur-dörfern besetzt. Über den Weinbergen erheben sich nach und nach, andre Berge, die immer höher ansteigen und zuletzt erblickt mandie Gletscher von Glarus, Schwyj und Böndten. Im Gasthausezum Schwert in Zürich hat man eine vortreffliche Aussicht aus denSee. Roch mehr Genuß durch die sich nach und nach eröffnendenmannichfaltigen Aussichten gewährt die Fahrt auf dem See selbst,die von allen, die sie gemacht haben, gerühmt wird, und von Dich-tern oft besungen worden ist. Sie erzeugte auch Klopstocks treff-liche Ode: ,,Schön ist, Mutter Natur, deiner Erfindung Pracht."Auf der kleinen, unweit RapperSwyl gelegnen Insel Usnau, vonwelcher aus man eine vortreffliche Aussicht hat, war in einer Ca-Pelle da« nun zerstötte Grab Ulrichs von Hütten (s. d. Art.), der> aus den Stürmen der Welt zurückgezogen 1523 hier starb. So

wie Zürich selbst im Revolution-kriege (1799) ein wichtiger militä-' Äscher Punkt war, so wurde auch der See in gleicher Absicht benutzt.Eine Flottille von bewaffneten Eanonirschaluppen unter dem Be-fehle des Engländers Williams sollte auf dem See die Operationender Verbündeten zu Lande unterstützen.

Zuyder See (Südersee), ein 6c» QM. großer See oder ek-sentlich Meerbusen, welchen die Nordsee (das deutsche Meer) ii»dreizehnten Jahrhunderte durch Überschwemmungen, die einen d».