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Zenhter Band. To bis Z.]
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Ztvantzigguldenfuß Zweikampf

trächtlichen Theil des festen Landes verschlangen, gebildet hat. Erwird von den niederländischen Provinzen Holland,- Utrecht, Gel-dern , Obcryffel und Friesland umgeben. „ Ein Arm des Rheins,die Assel, ergießt sich in denselben. Als Überreste des ehemaligenfesten Landes sind in dem See noch einige Inseln vorhanden; diekleinsten derselben sind Urk und Schokland, die von Seeleuten undFischern bewohnt, und auf welchen Feuerhaken unterhalten werden,nach denen sich dir Schiffer in der Stacht richten. .Das harlemerM-cr> ein Landsee, steht >znit der Südersee durch das P (hollän-disch siec 7 , siar 07) oder das breite Wasser, welches her Amster-dam vorbeigeht, und dessen Ausfluß der Pampas heißt, in Äerbin,düng. Die Süderlee ist für den Handel der niederländischen Pro-'vinzen äußerst wichtig, aber die Einfahrt in dieselbe ist, besonderszwischen Tesel und Helder (s. d. Art,) wegen der seichten Stellen nistSandbänke nicht bloß schwierig, sondern selbst 'bisweilen ge-'ährlich.

Zwanzi^guldenkuß, s. Eonventionsfust.

Zweibrucken (französisch Deux-Pours), eine jetzt zum Kö-nigreich Bayern gehörende Statt in der am linken Ufer des Rheinsgelegenen Provinz, ehemals die Hauptstadt eines besondern Für-steirlhums gleichen Namens im oberrheinischesi Kreise. Nach demAbsterben der ehemaligen Grafen von Zweibrücken kam die-se« Land (rzyo) an das Haus Pfalz, In der Folge wurde cS datzFürstenthum Zweibrücken genannt AuS diesem Hause stammteCarl Gustav, der, als seine Verwandte, die Königin Christin»von Schweden, .1654 die Regierung niederlegte, von den schwe-dischen Ständen Zum Kömg gewählt wurde. Nach dem Tdbeseines Ei.-tetS, Carls Xll., (1718) kam Zweihrückcn an einen dernächsten Verwandten, und nach dessen unbeerbtem Absterben an dieNebenlinie des pfälzischen Hauses, Birkenfcld. Lpn dieser pfalz-z w eiv r ü ck en - b ir ke n fe ld r s ch e n Linie stammt das jetzige kö-niglich-bayersche Hans ab (s. Bayern). Das Fürstenthum Zwei-brücken wurde während des Revolutionskrieg.s von den Franzose»beseht, durch den luneviller Frieden Mit dem übrigen linken Nvem-üfer «n Frankreich abgetreten, und machte nachher einen Theildes Departements des Donnersbergs aus. Es enthielt auf Z6QÄ.eine Bevölkerung von 70,000 Menschen. Durch den Frreden z»Paris am 30. Mai 1314 wurde es an Deutschland zurückgegeben,und in der Folge dem Königreiche Bayern zugetheilt. Die StadtZweibtücken ist nicht groß, aber gut und regelmäßig gebaut,hat ein schönes 1723 erbautes Residenzschloß der ehemaligen Her-zoge und in g5<> Häusern 5000 Einwohner. Zu den aüsgezn'chne,ten öffentlichen Gebäuden gehören die Stadtkirche und die Lutheri- -sche Kirche.. In der Literarg-schichte ist Zweibrücken nicht un-bekannt. Es erschien hier ehemals eine gutgeschriebne französischeZeitung, (6-r'Ets äs OcnL ?onrs) und von dem Jahre 1779 angab eine Gesellschaft von Gelehrten .in der hiesigen herzoglichenDruckerei eine Reihe von korrekten Handausgaben griechischer undrömischer Klassiker heraus.

Zweifel, s. Anh. z. d. Bde.

Zweikampf. Der Ramr beieichnet schon die Sache, derenUrsprung sich in das graue Alterthum verliert. 'Die alten Ge-schichischreider erzählen uns jedoch nur Beispiele von solchen Swtl-

kämpfen, die im Angesicht« zweier einander gegenüberstehenden

Heere geschähen, und durch welche-der Streit zwischen zwei Vol-