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eben als Neuüachtel angedeutete, kannten sie nicht —; aber fle , eicmaßen doch daktylische, kretische, choriambische, ionische, päoni- allsche und annsp striche Verse nach Fäßin, so daß jener ern Me- Rtrum war; nach Dipodicn dag gen aiwpästi.che, trochatiche und gejambische B-rle, wo ein Doppclsuß ein Metrum machte Je nach- S
dem nun die metrische Periode in einem Der? ein oder mehtmal , B-entbatten ist, heißt der Vers Manometer, Dim er er Tri» w-Mieter, Tetrameter, Pentameter, H er a m eter (ein-, no
zwcilactiger Vers rc.) u. s. w. Da mancher T ct nur in'entio- Wi
nell auszufüllen, nicht aber jederzeit real ausgefüllt ist, so gründet hei
sich hierauf die Einteilung in k a ta l ek tisch e, oder unvollzählige, Slund akatalekrische, oder vollzählige Verse, Schloß der Vers Tr
jn der Mitte der Periode, so hieß er b ra ch y ka ta l ekt i sch oder der
halbvollzählig; war er um einehylbe länger, so hieß er hyperka- Cota lettisch, oder überzählig. Nach der Lactiheorie fallen diese Ein- ges
theilungen als irrig und überflüssig weg, wie jeder, der sich einen Ec
Vers musikalisch bezeichnen kann, leicht findet. Eben so fallen die ko
sogenannten polyschematischen, oder vielkormigen, mehrerer »eFormen oder Varlationen fähigen, Verse, als Ausnahme, wie die mewidersinnig zusammengemischten, die unzusamm'en- übbängigen, selbstständige, angeblich unvereinbar neben einander einstehend, deren Erfinder Lrckilochus seyn soll, nach gehöriger Mes- blsi
sung an ihre gehörigen, nach rhythmischen Gesetzen ganz richtigen Ri
Stellen, und in manchen offenbart sich gerade ein recht lieblicher, wnanmuthiger Tanz. — Eine consequ.nte Taettheorie führt alle le»Wcrsgattungen, wie sich schon aus dem hier und in den übrigen «behierher gehörigen Artikeln' Gesagten ergibt, auf eine Grund- und kar
Urform zurück, wovon es mancherlei Vüriation-n gibt, welche ua- sch,
ter einer Menge Namen in den Lehrbüchern vorkommen Es kann sich
aber hier unmöglich eine Aufzählung aller eunelnen Gattungen und gen
Arten geködert werden, welches Geschält einer Metrik ist; und mil
eine solche ist noch die zuletzt erschienene Verskunst der Deut chen daßaus der Natur des Rhythmus entwickelt, in Vergleich mit der ihrgriechisch römischen, zum chulgebrauch, wie auch für Liebha- In!her der Dichtkunst und Musik, von I. H. Fr. Meincke, Qued- NUI
liub. ü, Lpz. 1317, ll. 8, Aus dem oben Gesagten ergibt sich den
vsn selbst, daß die Erfvderniffe eines guten Verses sind Correet-heit hinsichtlich der Prosodie und der rhutbwischcn und metrischen alsMessung, so wie dös Reims; Cäsur oder Gränze der rhythmischen KriFigur auf der metrischen Reihe, Endung des logischen Satzes und einWortrhythmus, wodurch die Wortrhythmen schicklich gruppirt Mc
zvcrdeo (s. d. Art. Eäsur); große mchrsvlb.ge Wortfüße, wie Lr,
dir Wörter nach ihrer prosodischen Quantität heißen, wenn sie inihrem mkttifchcn Verhältniß betrachtet Wortrhythmen heißen; der
Wphlklang, d. i. Manyich'altigkeit und W chsel der Laute in kla- der
rer SylbenaustönUng, mit Vermeidung der Raubheit und deS Hia- für
IltS, de h. des unmittelbaren Zusammenstoße« ziveier Voeale oder als
Doppellaut» (z.B. redete also, Europa allein) außer der bei»
CoMmrffur des Worts. — Schauspielern und Vorlesern, wie die hei!
heutige Form der Geselligkeit sie fodert, ist Kenntniß der Vers- vba
kirnst UM so unerläßlicher, je tiefer ein vorgelesen, r Vers nngr-ift, der,
üüspricht» und Llon wie Farbengebung des Gesichts ausmacht, so
und j? Mehr Nachhülfe die meisten Verse der gangbaren Dichter i Rck
«der Dichterlinge brauchen. Denn auch hier hat der unsrer Zeit «er