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Zenhter Band. To bis Z.]
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sscht Seitens einer Regierung entgegen gehandelt, zum Nachdruckeines noch nicht vollendeten Werks die Hand zu bieten, linddadurch die Gefahr auf sich zu laden, daß Lausende ihrer Un-terthanen und Bürger anderer Staaten sich ducch einen unvorsich.tigen Spekulanten betrogen sehn können. Macklot nämlichsammelte im Zulande und im Auslande, fast von Lhür zu Thür,Pränumeration auf das Ganze seines Nachdrucks. Dos Ganzewar aber noch nicht im Original erschienen. Wenn ich, derHerausgeber, nun den Einschluß faßte, dasOriginal nicht voll-ständig zu lrefern und das Wert abzubrechen, so waren alle dieMacklotschen Pränumeranten, die auf das Ganze — im Vertrauenauf eine königliche Autorisation— vorausbezahlt hat-ten, um ihr Geld gebracht, oder erhielten ein unvollständigesWerk!

Ais ich in das Begehren der königl. würtembergischen Regie-rung, um doch esinen einzelnen, damals wichtig grgtauoten, abernichtig ersunbnen Zweck zdas königl. Privilegium) zu erreichen,euiwllltate, — verlangte man auch noch, daß das Privilegiumauf die'vierte Auflage nur dann Kraft(!) haben solle, wen» wirk.lich die von mir noch nicht gelieferten Bände zur dritten Auflagegeliefert würden, und sogar auch noch ein Eupplemenlbanddazu, weil ich diesen früher doch auch angekündigt hätte. — Allich zu diesem Supplementbande, den ich allerdings, aber nicht zurVierren, sondern zu den drei vorhergcgangnen Auflagen zu lieferngedachte, wie er jetzt geliefert ist, auch ei» Privilegium verlangte,wurde mir dies aus mir unbekannt gebliednen Gründen verwei-gert.

ES würde hier zu weit führen, das Ungewöhnliche diese- sobedingten und an sich, wie dre Erfahrung gezeigt hat, ganz un-nützen Privilegiums ins Einzelne xu verfolgen, dsi solches den un-befangenen und denjenigen Lesern, welche die Verhältnisse der Li-teratur und des Buchhandels kennen, selbst in die Lugen springt;indessen ließ sich von Staatsmännern, wie ich sie in dieser Hinsicht imWürtembergischen kennen lernte, nichts anders als so unklare undgemeine Ansichten erwarten. Denn wohl kaum glaublich wird manes finden, wenn ich von «i n em ho hcn Beamten, zu dessen mi-nisteriellem Ressort jetzt diese Angelegenheiten gehö-ren, die Behauptung vernahm und mit der sprudelndsten BeredsamkeitVertheidigen hörte: „er halte Schmieder, Fleischhauer,Macken und Macklot für die größten WohlthäterWürtembergS, weil Würlemberg diesen bravenMänner.» und ihren Bestrebungen die Stufe der ho-hen Cultur verdanke, auf welcher es (seiner Meinungnach) stehe! !"*) Armes Sachsen und Preußen und du ganzes

*) H>. O. Ludwig Wirkend sagt über bisse Sielte im Patriotenfolgendes: Welche farchtdare Anficht von Recht und Wohlfahrt beieinem hohen Beamten! Wenn es erlaubt wäre, sich auf allen WegenBüchercultur zu verschaffen: so wäre ja das Steblen der Bücher, mo-bil man die Druckkosten sparte, dem Nachdrucken noch varzuzlebn.Schon der öffentliche V.eckauf dom Nachdruck wirkt auf die Sittlichkeiteines Volkes sehr Übel, denn was für Begriff« muß der über die Sa-che Nachdenkende von seiner Regierung kriegen? Denkt aber Niemanddarüber nach, wie sieht «S d»nn mit der hohen Cultur ,uS? Einer