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(,775) und fiatb einige Jahre darauf mit dem Rufe eines zwat undgeistreichen und gewandten HoimannS, dem es jedoch für einer SpeStaatsmann an Talenten und großen Ansichten fehlte. reib
- Alkin (John), einer der thätigsten und fruchtbarsten Schrift- ist istellar England«. Er studirte Medicin, promovirte in dieser Wis-senschaft und übte anfänglich die Wundarzneikunde aus; nachher Akalebte er als Arzt zu Uarmouth, Norfolk und längere Zeit z« desStoke Newington. Er war mehrere Jahre Herausgeber bei xe»Monthly Magazine, und von feiner Entstehung bis zu seinem AntEnde des Athenäums. Außerdem nahm er Theil an jem Elassi- z,ncal Journal und an dem Reflector. Seine gesammtcn Schriften flxauszuführen, wü,de hier zu weitläuftig seyn; sie sind theils eigne zwöWerke, theils Übersetzungen, und betreffen grbßtentheils medicini- Verssche und I'teror, historische Gegenstände. In letzterer Hinsicht iß Wifdas wichtigste die General Biographie, bis jetzt y Bändein Quart, Schdie er anfangs mit Doctor Ensield, nachher mit Morgan und mieJohnston gemeinschaftlich verfaßt hat. sche
Alsse (Mllc.), ein sowohl durch ihre unglücklichen und wun, yhiderbar verknüpften Schicksale, als auch durch ihre im Druck er- mischienenen Briefe interessant gewordenes Frauenzimmer. Gebore» nur
in Circassien im I. t6yz, wurde sie von dem Grasen Ferriol, den
französischem Gesandten zu Constantinopel, als ein vierjährigesKind um die Summe von 1500 Stores gekauft. Der Verkäufer undgab sie für eine circassische Fürstentvchter aus. Sie war von gro- alleßer Schönheit. Der Graf nahm sie mit sich nach Frankreich, und zun
ließ sie mit Sorgfalt erziehen; man vergaß nichts, als ihr Grund- I«u
sähe einzuprägen. Für die Tuganb geschaffen, kehrte sie doch erst ss«
nach langen Irrthümern zu ih» zurück. Ihre Unschuld unterlag riiy
der Dankbarkeit, die sie sur ihren Wohlthäter hegte, dessen Un- «a
sittlichkeit ein solches Opfer federn konnte. Dagegen widerstand mit
sie den glänzenden Anerbretungen des Herzogs von Orleans; »0» Kc
ihren zahlreichen Anbetern zeichnete sie nur den Chevalier Aid« wu
aus. Diese Liebe entschied ihr Schicksal. Aidy hatte sein Gelübde tig
zu Malta gethan; ^r wollte sich von demselben entbinden lassen, auf
allein sie selbst widersetzte sich diesem Versuche. Die Frucht ihrer den
Liehe war eine Tochter, mit der sie in England niederkam. Da- beg
mals bemächtigt« sich ihrer Seele die bitterste Reue; sie kämpfte ri<mir ihrer Neigung, ohne sie je bemeistern zu können, und lebt« säni» einem Zwiespalt« mit sich selbst, dem ihre ohnehin schwache Ge« rrr
sundheit nicht lange widerstand. Sie starb 1733, 38 Jahre all. tut
Ihre Briefe sind anmuthig und fließend geschrieben, und man Ist
kann nicht umhin, die Verfasserin lieb zu gewinnen, die ihr In- °er
inerstes so aufrichtig offenbart. Überdies enthalten sie manche der
Anekdote von interessanten Personen der damaligen Zeit. Sie Ast
sind zuerst allein, mit einigen Notcn von Voltaire, nachher zu- 3 n
sammen mit den Briefen der Damen Villars, La Fayette und D«
Lvncin erschienen (180Ü, 3 Bände). P'
»Akademie, i. Da« von dem ersten Besitzer desselben Aka- A"
demia genannt« schöne Landgut bei Athen, wo Plato einen AI
Garten anlegte und die Wcllweisbcit lehrte, gab Gelegenheit, ^
daß man unter dem Worte Akademie die ganze platonische, «ktSchul« b»griff, und die Anhänger der platonischen Lehre Akodemi- V«ker nannt«. Da die Nachfolger des Plato sich bald in mehrere «a
Schulen theilten, so unterscheidet man »ine ältere, mittlere. p,