Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
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Alcudia Z7

W cibiabeS sein Leben im I. 404 vor Chr. Geb., ungefähr 45 JahrM alt. Von der Natur mit he» ausgezeichnetsten Eigenschaften, und>i« mit einem seltenen Talent, die Menschen zu gewinnen und zu de-nn herrschen, ausgestattet, lieg er sich bei der Anwendung derlei?«»m> nur von den äußern Umständen bestimmen. Es sehlte idm jeneI, Eeelenhvheit, die unverwandt der Tugend folgt; dagegen besaßa * Kühnheit, welche das Bewußtseyn der Überlegenheit ein-

ch« sloßt^ und welche vor keinem Hindernisse zurückbcbt, da sie überm dre Wahl der Mittel, zum Zweck zu gelangen, nie zweifelhaft ist.

(DonManuelde Godoy. Herzog«vns,Friedevssürst,nP «taatSmmister des ehemaligen Königs von Spanien. Geboren zuM «adaioz in einer adeligen Familie im I. 1768, erhielt cr seineteil Erziehung tn dieser Stadt, und trat 1787 unter die Leibgarde,r,«, Nachdem er acht Monate gedient hatte, wurde er 1788 zumAdju-l «f lauten der Compagnie, 1791 zum Generaladjutanten der Leibgar-a>j« den und zum Großkreuz des Orden« Carls III-, 1792 zum Genc-rav rallreutenant der Armeen, Herzog von Alcudia, Major der Leibgarde,im witmfler der auswärtigen Verhältnisse, und RitterdesOrdens vomVließe, 179z endlich, zur Belohnung seiner beim Abschluß""s > ^ mit Frankreich vermeintlich bewiesenen Sorgfalt und

", i»M Friedcnsfürsten (Principe de la Paz) ernannt,

m ""^rdem mit einer Domain« bei Grenada be,chenkt, die

, rym auf 50,000 große Piaster trug. In Gemäßheit der von seinem"" impfangenc» Vollmacht unterzeichnete er am ihten August

Lldephonso eine Offensiv- und Defensiv-Allianz mit^"iostschrn Republik. Im September 1797 vermählte er sich^ Maria Theresia von Bourbon, einer Tochter des Jn-

Bruders Königs CarllU. Zwar legte er im. r 1798 das Ministerium nieder, allein dies hatt«

Ä »/n - «den s° wenig als auf seinen Credit Einfluß ; der

die Königin bezeigten ihm fortwährend ihre Gunst, undw - demselben Jahre wurde cr zum Generalcapitain ernannt.

.. cvmmandirte er die Armee gegen Portugal, und >,n-

sur den König von Spanien, in Übereinkunft mit demn--^otschafter, Lucian Bonaparte, den Vertrag von^ vanne-^ " eignes königliches Decvet vom istcn Oct. 1804 er-^Generalissimus der spanischen Land - und Seemacht.

^ies Charakters befand er sich bis zu Anfang des Jah-"" "Es königliche« Decret nicht nur in diesenl>11,, sondern ihm ferner noch den Titel Durch-h-nn -e und ihm die unumschränkteste Gewalt ertheilte,

T mein-» m' »Schließlich befehle ich allen meinen Conseils,

-»j Berfü->u« !*Eö?lgen, Generaßcapitainen u. s. w., daß sie Ihren

leisten^ .^lllem, was auf meinen Dienst Bezug hat, Folg»

Damals n)/- w" meine eigene Person ehren u. s. rv."hentli»-Tkiedensfürst, der keineswegs durch außeror-Ä her und Talente, sondern einzig durch die Gunst

sam aus .Neigungen er zu entsprechen wußte. sich gleich-

§ rückacleat 6^* -be e^ob- schnell eme glänzende Laufbahn zu-

des Blues'^ ^er königlichen Familie selbst, durch Band«

W> schwache"Kön,>"^'!r unumschränkte Gewalt über den

öl« der LbÄ.-g' Günstling und Vertrauter er eben so sehr

und da« ^"»?'"-»OswordLn war, wie über die königliche Familie! a» ganze Re.ch ausübte, den höchsten Gipfel seiner Macht