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wundet. Nach seiner Genesung zag er weiter, segelte den Indus Orthinauf, und kam zu dem Weltmeer, dessen Anblick die Dtaced°- flohnier mit Erstaunen erfüllte. Nearch, der Führer der Flotte, verrsegelte hierauf nach dem persischen Meerbusen, wahrend Alexander sein.zu Lande den Weg nach Babyleu einschlug. Hier hatte er unge- der!hcure Wüsten zu durchziehen, wo sein Heer, ohne Wasser und wel<Lebensrnittel, größtentheils im Sande begraben wurde. Nur den Dievierten Theil der Krieger, mit welchen er ausgezogen war, brach« gener nach Bersten zurück. Unterwegs stillte er verschiedene ausge- einebrochene Unruhen und letzte Statthalter in die Provinzen ein. A Ale»Susa vermählte er sich mit zwei persischen Fürstinnen, und be> Stijschenkte diejenigen Macedonier, die Perserinnen geheirathet habten, weil seine Absicht war, Perser und Marcdonier aufs ge- steh»oauste zu vereinigen. Auch theilte er ansehnliche Belohnungen dununter seine Armee aus. AIs er zu Opis am Tigris angekommen Lri>war, erklärt« er seine Absicht, die Untüchtigen reichlich belohntnach Hause zu schicken; und dies geschah auch, nachdem er die des- Siehalb ausgebrochene Empörung nicht ohne Mühe gestillt hatte, dieBald darauf verlor er seinen Liebling Hephäsrion durch den Tod. diesSein Schmerz über diesen plötzlichen Verlust ivar gränzenlos; «k vonließ ihn mit königlicher Pracht bestatten. Als er nun von Ecba- ßentana nach Babylon zurückkehrte, sollen die Magier ihm vorher tengesagt haben, daß diese Stadt ihm verderblich seyn würde. Er chenaber verachtete, auf die Vorstellungen seiner Freunde, ihre War-nungen, ging nach Babylon, wo ein« Menge fremder Gesandte» grie
ihn erwartete, und war mit neuen Riesenplanen für die Zukunft rufe
beschäftigt, als er plötzlich nach einem Gastmahle erkrankte, und sttzenach wenigen Tagen starb. So endigte in seinem gasten Lebens- derjähre und nach einer Regierung von 12 Jahren und 8 Monate» vondieser unersättliche Eroberer seine Laufbahn, und- hinterließ ei» lieb.ungeheures Reich, das nach ihm der Schauplatz stets sich erneuern- gabder Kriege ward. Er hatte keinen Erben bestimmt, sondern M desdie Frage seiner Freunde, wem er das Reich hinterlasse, geant- mchworret: dem Würdigsten. Räch vielen Unruhen erkannten stink darfFeldherrn den Aridäus, einen Sohn Philipps und der Tänzerin -Re
Philinna, als König an, und theilte!» sich in die Provinzen »»' »etc
ter dem Namen von Satrapicn. Den Perdiccas aber, dem Alex»»' stvsder sterbend seinen Ring gegeben hatte, ernannten sie zum erste» ^nMinister des Königs, da sei» unmündiges Alter ihm nicht erlaub tnes,rc, selbst zu regiere». Alexanders Leichnam ward von Ptolemäns gcmin einen Tempel zu Alexandrien in einem goldenen Sarge beigr- wuhsetzt, und nicht nur in Ägypten, sondern auch in andern Länder» ser-wurden ihm göttliche Ehren erwiesen. — Lrrian, Diodor,tarch und Eurtius sind die vorzüglichsten Quellen für die Geschieh" .Alexanders. ,.
Alexander Newski «der Wewskoi, ein moskovitlM ^
Held und Heiliger, geboren im I. 1218. Er war ein Sohn du v.
Greßherzogs Jarvslav. Um das von allen Seiten, besonders edll "
von den Tataren, angegriffene Reich besser vertheidigen zu könne»,zog Jaroslav von Nowgorod aus, und ließ seine beiden Söh»'. .Fedor und Alexander, von denen der erstere aber bald starb, als St»"' >
Halter zurück. Alexander, ein geborncr Held, trieb die and«»' ,
Lenden Feinde kräftig zurück. Den glänzendsten Sieg erfocht«üb« die vereinigte» Dänen, Schwede» und Ritter des deutsch»