Alexandriner Alexaudrinisches Zeitalter 6s
idlit Ordens, welche an den Ufern der Newa gelandet waren und mitedo> stolzer Zuversicht auf Nowgorod anrückten. Mit eigner Hand>tte, verwundete er den scdwedischrn König. Won der Newa erhielt er»der seinen ehrenvollen Beinamen. Auch die Tataren schlug er zu wie-nge- derholtenmalen und befreite sein Vaterland von dem Tribut,uiii welchen die Nachfolger Dichingis Chans ihm auferlegt hatten»dni Die Dankbarkeit seiner Landsleute erhob den Helden zum Heili-ichtt gen; Peter der Große aber ehrte, sein Andenken durch ErbauungLgn eines prächtigen Klosters zu St. Petersburg an der Stelle, wo2» Alexander seinen ruhn.würdigsten Sieg erfochten hatte, und durch diebk> Stiftung des Alexander-Ncwski-Ordens. (S. Orden),hab "Alexandriner, Verse, die aus sechs jambischen Füßen be-ge> stehen, und in der Mitte, als charakteristische Eigenschaft, wo-igtt durch sie sich von dem wechsclreichen, harmonischen und erhabene«mt» Trimeter unterscheiden, einen Einschnitt haben, z. B,ohill ,, Umsonst hält die Dsrnunit 1 das schwache Steuer an."
deß' Sie sind sehr eintönig, und bei den Deutschen nicht mehr üblich;litt. die Franzosen dagegen sind für das Epos und Drama allein aufkod. diesen armseligen Vers beschränkt. Den Namen hat die Bersartil von einem alten französischen Heldengedicht auf Alexander den Gro-stb«' ßen aus der Mitte des elften Jahrhunderts, das aus den Arbei-rhu ten neun verschiedener Verfasser zusammengesetzt ist, und in wel-lst chem sie zuerst angewendet worden,gar- Alexan d rin i fches Zeitalter. Als die schöne Blüthedm griechischer Dichtkunst, welche die Milde des Himmels hervorge-linst rufen hatte, dahin gewelkt war, suchte man durch Kunst zu er-uiid s-tzen, was die Natur nicht mehr freiwillig darbot. An die StelleenS> der Naturpoesie trat die Kunstpoesie. Alexandria in Ägypten,at<» von Alexander gebaut und nach ihm benannt, ward von den künst-eln liebenden Ptolemäern zum Sitz der Gelehrsamkeit gemacht, undler«' gab diesem Zeitalter der Künste und Wissenschaften den Namena»I °rs al exa n d ri n i sch e n. Ptolemäus Philadelphus letzte hierand rnthk nur jene berühmte Bibliothek an, welche die größte und kost-M barste im Alterthum war (vcrgl. Alexandria), und welch« ein«>eri« wrenge von Gelehrten aus allen Ländern dahin zog, sondern stif-»«' e- das Museum, das mit Recht als eine Akademie der Wis-M> ifnichnfte» „nd Künste betrachtet werden kann. Es war dasselbe""tläuftig-s und prächtiges Gebäude, das einen Theil derau)' ausmachte, worin viele Gelehrte beisammenwohr.teN,
spcis'ten, studirten und Andere unterrichteten. Amngu unter diesen Gelehrten sind die Grammatiker uuh Dich-
d"" aber waren nicht bloße Sprachlehrer oder Spcachfor-
^ ck-n ' Philologen und Literatoren, die eben sowohl Sa-
big»,, d Worte erklärten, und darum eine Art non Encyclopä-.. werden können. Solche waren Zenodatus der
Ero » ^>e erste grammatische Schule zu Alexandrien bildete,
-! ^bes, der Cyrener, Lristophancs aus Byzanz,
lins ^ Somothracien, Erates aus Mallus, Diony-
der Prärien, Apollonius, der Sophist, DidymuS,darf , ^ dem spätern Scholienschreiber verwechselt werdenvorband ^oNes. Ihr Verdienst ist, mit vereinter Kraft die,k prüft Denkmäler der Cultur und Literatur gesammelt, ge-
r« ba!,-« ^bttt, und für die folgenden Generationen aufbewahrtiy« ^ n. Unter die Dichter gehören ApolloniuS, ö»rNH»-e°>w. e», sS»-»l. Bd.) z