Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Amalgam»

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Pater für Frankreich, und König Arthur mit der Tafelrunde fürEngland war, läuft ülso durch neun. Geschlechter, und ,st in An-sehäng ihrer Entstehung, so wie in Ansehung dessen, waS daranhistorisch oder erdichtet ist, in ein solches Dunkel gehüllt, daß eSselbst ungewiß bleibt, ob sie spanischen, portugiesischen oder fron»zöstschcn Ursprungs sey. Im spanischen Original hak dieser Ro-man iz Bücher, von denen Cervantes (in der bekannten Muste-rung der Bibliothek des Don Quixote) die vier ersten begnadigestläßt, weil sie nicht nur das erste, sondern auch das beste und ein-zige Buch dieser Art seyen, das Spanien auszuweisen habe; dieandern aber werden zum Feuer verurtheilt. Jene ersten vier Bü-cher enthalten den eigentlichen Amadis von Gallien. Als ihre»Werfösser nennen Einige den Portugiesen Baico Lobeira zu Ach-fang<i>es vierzehnten Jahrhunderts, Andere eine unbekannte, por-tugiesische Dame, noch Andere den Jnfante» Don Pedro, denSohn Königs' Johann I. von Portugal. Dagegen hat der GrafLressan wahrscheinlich zu machen gesucht, daß die Ehre der Er»sindunz einem sraizzösischen Troubadour aus der Schule des Ru-sticicn de Puiee, des Verfassers fast aller Romane von der Ta-felrunde, zu den Zeiten Königs Philippe-Auguste (iigo-rnLI)gebühre; doch würden wir tuzser Meinung erst dann beizutrerci»geneigt seyn, wenn eine kritische Vergleichung der ältesten Hand-schriften sie bestätigte. AIs Verfasser des fünften Buchs, welchesdie Abenteuer Esplandians, des ältesten Sohnes von Amadis,enthält, wird Garcias Ordonnez de Montalbo, der Revisor derallen Ausgabe genannt. Has sechste Buch von Pelag. de Riberaenthält die Thaten des Ritters Florisaudo, das siebente Bucheines Unerkannten, und das acht«, von I. Diaz, die Thaten Lr-saarts, das neunte und zehnte Florisels, deS Amadis aus Grie-chenland und des Ritters Änarante, das elfte und zwölfte fürRitterfahrten Rogels und Agcsilus, .das dreizehnte des Silvio dela Silva. Weiter geht das spanische Original nicht, und nunfolgen die französischen Fortsetzungen, welche seil Niclas d'Hcrbc-ray. Herrn des Effars Übersetzung (1540), diesen Roman b,ö auf24 Bücher erweiterten. Das vierzehnte bis siebzehnte Buch ent-halt die ritterlichen Thaten Sphäramonts und des Amadis vomGestirn; das ackizehnte bis vierundzwanzigste endlich die Ab«n-teuer der übrigen Nachkommenschaft des gallischen Amadis, nurEinschluß des Amadis von Trapezunt. Die einzelnen Theile die-ses sehr ungleichartigen Ganzen, das selten vollständig beisammenSekunden wird, sino von sehr verschiedenem Werthe. Mit Rechtl-gt Bcuterwek von den vier ersten Büchern: ein so wahrhaftgrozes Gemählde des edelsten Heldensinns und der Treue, ohneängstliche Beschränkung des Lphns der Liebe- aber auch ohne irgend^n«n beleidigend unsittlichen Zug, mrt der höchsten Fülle derSchwärmerei, zwar über die Natur hinaus exaltirt, aber doch

.-. -...e aver me vcarnr hinaus »attirt'

durch »>r treuherzigste Simplicität der ^ j / dse Hui»

funden Geschmack ergötzend, verdiente Fortsetzungen

drzung, die es Jahrhunderte lang erhiett. —

habe» den ästhetischen Werth nicht, der der vr«c I

auszeichnet. ^ Nechwdung dc-

Amalgam« oder drr Q.urÄbrer rst ^ die

Quecksilbers mit Metallen, und die Operat-on s«b,st «nd