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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Amputation 87

selbst ohne Nahrung leben. — Amphibiolithen oderAmphk.dienst eine sind Versteinerungen von Amvhibien.l du »Amputation, die Abiirbmung der Glieder mittelst schnei-

K» dender Instrumente. Obgleich die chirurgische Kunst dahin arbei-rirw ten muß, die Amputation zu verhüten; so ist sie doch in mehrern>Fällen nicht zu vermeiden. Diese sind besonders i. große Schuß-wunden, wenn Glieder völlig zerschmettert sind» zumal an denFüßen, im Kniegelenk, am Schenkelknochen. 2. Langwierige Ei-nsdb txrunge» und Hohlgcschwüre mit Gängen, welche den Knochenfraßverursachen, besonders wenn sie als Überreste oder Versetzungen von

> Krankheiten erscheinen. Z. Knochengeschwüre, der sogenannte schwä-

> Av rende Winddorn» Knochenentzündungen und Anschwellungen vo»Bw Pnlsadergefchwälsten. 4. Der kalte Brand, der von einer usb^

> kannten innern Ursache entstanden ist, ober tief in das Glied sichüv°; erstreckt. 5. Krebshafte Geschwüre; auch 6. dergleichen Geschwül,g'si stt, welch«, ohne beträchtliche Arterien zu verletzen, nicht ausge-rottet werden können, u. a. m. Es ist jedoch sehr schwer, eine be-

> ^ sijmmie Anzeige zur Amputation festzusetzen, weil auch die meiste»,r Fälle noch Ausnahmen erleiden. Die Operation ist von Zeit zu

Es Seit sehr verbessert worden. Man führt vorzüglich drei Methoden"ps" au, die von Ravaton (Ampursrian d äoux laivbenux), welchere>«i drei verschiedene Einschnitte machte; den ersten durch die Haut,e re> bann einen zweiten Cirkelschnitt bis auf den Knochen, hierauf ei-neu Schnitt einige Zoll oberhalb des ersten Schnitts in die Mus-ste» kein, wodurch diese zu beiden Seiten des Knochens, gespaltet undüer» zwei Hauptlappen gebildet werden. Diese hält ein Gehülfe hei! M der Operation rn die Höhe, der Knochen wird sodann so hoch auf-"«> wärrs abgesägt, als möglich, beide Fleischlapxen werden zusam.ie tt mengcbracht und geheilt. — Die Methode von Alanson bestanddarin, daß er den ersten Einschnitt senkrecht durch die Haut bisiajsa auf die Muskeln im Cirkelschnitt machte, dann die Muskeln bisand auf den Knochen schräg nach oben durchschnitt, so daß eine conca-E» ve Wunde entstand, welche; nachdem der Knochen so hach oben als

nd u möglich abgesägt worden war, zurammengebeilt wurde. Petit»»Frankreich und Cheselden in England stellten «ine dritte MethodrrD her. die schon CelsuS angiebt, und welche, mit einigen B-rbefferun-gen, noch jetzt gewöhnlich ist. Vor der Operation werden die Ar.e, ß rerienstämme comprimirt, um die Blutung zu vermindern, eil» Ge-«" hülfe faßt mit beiden Händen das Glied an, und zieht die Hauti"k' stark aufwärts. In zwei perpendiculüren tzirkelschuitle» wird nun»sil »ie Haut und das Fleisch bis auf den Knochen durchschnitten, vanS" diesem das Knochenhäutchen abgeschabt, sodann mittelst eir-r ge-öm lpattinen B.nde die Fleischtheile zurück nach oben hingezogen, und«Vi Knochen so hoch oben als möglich durchgesägt. Hierauf werdenIliv die Blutgefäße mit Häkchen vorgezogen und mit einen» Faden met-z itt teist einer zweischneidigen krummen Nadel unterbunden, die Haut>alls und das Muskelfleisch werden nun abwärts gestrichen, die Ränder>t"! Wund« zusammengedrückt und mit gehörigen Compreffen undlenk -Linden, »der mir einer Mütze umbundcn. Ungefähr auf dieselhti,lü Weise, nur mit den gehörigen Modisicationen, werden auch dieM kleinern Ertremitätea abgelöset. Auch in den Gelenken werden^r-! zuweilen die Glieder abgenommen. Der Schnitt wird hier nachM der Methode z vorgenommen, um zwei Hallllappe» zu

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