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Anakreon Anaxagvras
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decken. II.
*Anäkreon, den das Alterthum unter die neun Lyriker zählt!,welche es vorzugsweise nannte, war zu Leos in Jonien gebem,und lebte um die 7-ste Olympiade (531 vor Chr.). Polykr«tes, Wevcrrscher von Samos, berief ihn an seinen Hof, ickscl evkie ihm se-ne Freundschaft. Hier sang Anakreon, von Wmund Lebe begeistert, seine lieblichen Lieder. Nach dem Tode seiiiflWeich,'itz.'rs aber ging er nach Athen, wo er bei Hipparch die a«l<gez ichr.etste Aufnahme fand. Der Sturz desselben aber vertriiiib'n aus Athen, und wahrscheinlich begab er sich nach Teos zuMAIs aber Jonien gegen den Darius aufstand, floh er nach AbdkN,wo er ein heiteres und glückliches Alter durchlebte und 85 Jahre alt'starb. Der Sage nach erstickte er an einer Weinbeere. Teos ehrt!sein And.nken durch eine Statue neben der Statue des Perikles, iiüganz Griechenland nannte seinen Namen mit gebührenden Lobspri,chen. Simonides singt von ihm:
Rede der L»oub»n Mutter, erfreuende, lieblichen MostesN-b-ertn, schlinge vertraut iierlicher Reben Geflechtu ber Anakreon« Mahl, am Hügel des tejlschen Sönzers,
Und da« niedrige Grab decke mit Blumen umher;
Daß d-r trunkene Diener de« Bronilo« , fröhlicher Reigkn
Taumelnder Führer, — sein Lied hörte die schwelgende Nacht —Auch im hülle den Schooß der Erde noch Trauben erblicke,
Rufe Frü die vorn Zweig über dem heiligen Haupt,
Und ii>n immer b netze der Thau; denn süßer al« WeinmostStrömte vom Munde dem Grei« lieblicher Lieder Getön.
Nur ein kleiner Theil seiner Gedichte ist aus der zerstörenden Mauf lsns gekommen. Von fünf Büchern sind uns nur elf Lieder, i»Ganzen aber 68 Gedichte unter Anakreons Namen übrig, weichjedoch die Kritik nicht alle für echt anerkennt, Sie sind, mit Ab-schluß jener unechten, Ideale zarter von der Leichtigkeit natürli-cher Anmuth geleiteter Grazie und Naivetät in der lyrischensie; wie schwer diese Eigenschaften zu erreichen sind, beweisen i»zäh,'ge verunglückte Nachahmungen , die des Namens anakreenlkscher Lieder nicht würdig sind. Das Sylbenmaß, in welchem A«»kreon dichtete, uud welches nach ihm benannt wird, hält man S'wöhnlich für dreifüßige Jamben mit einer Nachschlagsylbe,Hermann aber besteht es aus dem größten Jonicus mit der An»krusis (dem Verschlag): '
Anaxägoras, einer der vorzüglichsten ionischenpben, w r zu Clazomene im ersten Jahre der Tvsten Olympsvon reichen und angesehenen Ältern geboren. Er widmete sichStudium der Philosophie unter Lnaximencs von Milet,zw njiz Jahr alt, auf Reisen, besuchte Ägypten und alleder, wo die Wissenschaften blühten, und ließ sich darauf in Alk"nieder. Hier trat er mit Perikles in genaue Verbindung, " .zählte unser seinen Schülern bald die angessbensten Bürger, 2Archelaus und Euripides. Ein tiefes Studium der Raturwilischasren sehte ihn in den Stand, die Finsternisse der Sonnedes Mond. s Erdbeben und ähnliche Erscheinungen zu erkl" ^aber unverschuldet gerlcth ir dadurch in den Verdacht der Del
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