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aufhört. In der ersten Periode dieser Krankheit bleibt die Ge-schwulst lange Zeit klein, oder wächst doch sehr langsam; in derzwe,ren anet nimmt sie plötzlich sehr zu, die Farbe derselben ver-ändert sich, sie wird blau, fangt an zu schmerzen, die benachbar-ten Tüeile schwenkn an, das Klopsen in der Geschwulst wird un-deutlich-r. Entlicv, wenn keine -Peilung erfolgt, berstet die Ge-schwulst, weiche c.ne Menge theils geronnenen, theils flüssigen Blutsenthält, und der Kranke stirbt an Verblutung, -oder der Theilwirb brandig. Die innern PulSadergeschwülste sind schwer,zu er-kennen; man vermuthet sie, W enn der Puls sehr ungleich ist, derKranke oft an Herzklopfen (w.tches man aber nicht mir dem Herz»klopzen dirs Vollblütigen, der Hypochondriften, der zu Krämpfc»geneigten Frauenzimmer u. a. m- verwechseln darf) leidet, wenndabei Beschwerden der Respiration mit erscheinen, innerer, klop-iftnd-r Schmerz, Zufälle von Schwäche. Lid äußerlichen Anevris-men werden entweder durch lang anhaltenden Druck auf die Gejschwulst geheilt, oder durch Operation weggeschafft, oder es wirb(nach Hunrers Methode) die Arterie oberhalb der Geschwulst ent-blößt uns unterbunden, so daß dadurch der Zufluß dös Blutes inden Sack des Ancvcisma gehindert wird, Und er allmählig sichzusammenzieht. -- H.
»Anger» (Michael) Buonarotti, geboren 1474 zuEaprese im Flor-ntinischen, gestorben 1564 zu Rom, offenbarte seinallseitiges, «rstaunenswüroiges Genie zugleich in Werken der Mah-lern, Bildhauerei, Architektur und Poesie. Domenieo de Gril-landa,o war sein erster Lehrer in den zeichnenden Künsten, und er"war noch nicht zwei Jahre bei ihm gewesen, als er in der vonLorenzo von Medici angelegten Kunstschule auch den UnterrichtBcrteldo's in der Bildhauerei mit so gutem Erfolg genoß, daß erschcn ,» seinem sechzehnten Jahre den Kopf eines alten Satyrs,istr Bewunderung aller Kenner, in Marmor copirte. Sticht min»d-r zog cr als Mahler die Aufmerksamkeit auf sich, so daß er denehrenvolle,, Auftrag erhielt, gemeinschaftlich mit dem großen Lco-nar:o da Vinci den Rathsaal von Florenz mit historischen Dar-stellungen zu schmücken. Zu diesem Behuf entwarf er jenen de-rb; «leg C-rrori, der eine Scene aus dem pisanischen Kriege dar-stellt, uns von Kennern als die trefflichste Schöpfung Michael Ln-gclo's gepriesen wird, wiewohl wir ihn leider nicht mehr vollstän-dig besitzen. Indeß hakte ihn Papst Julius H- nach Rom beru-fe», uns listn den Auftrag gegeben, «in Grabmal für ihn zu er-schien. Zweimal wurde diese Arbeit unterbrochen, cinm-l durchMschael Angew's beleidigten Stolz, dann aber durch den NeidgleiebzEgrr Künstler. Bramante und Giuliano da Taygallo be-.senders waren es, die den Papst überredeten, von Michael An-g-;0 das Gewölbe der sixtinischen Eapelle mahlen zu lassen; dennsi« wußien, daß er in Freseomahlereien sich noch nicht versuchtyal(; und glaubten ibw dadurch eine Arbeit zuzuwenden, derenUnvEommme Ausführung ihm das Wohlwollen des Papstes ent-iiezen würde. Michael Angela weigerte sich vergebens, den Auf»iss) dnznnchmen, und vollbrachte, ungeachtet der abaedrungenenui:.rert!^keit, in zwanzig Monaten ein Werk, das ron bllen Ken»»ei,n bewundert wurde, und von dem Fernsw mit Recht urtheilt,°as >';er mehr als irglndwo der Künstler l» der ganzen Größe sei,«i» yngsnellti, Geistes erscheine, Als hierauf Nlchaet Augelr Ki<r