Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Antigonus roz

flr >'m 2 tm Jahrhundert nach Chr., der die ineleagersche Sammlungbjj vermehrte, und Lgathias im ^ten Jahrhundert, der bloß neuereStücke sammelte und sie in sieben Büchern vexfaßte. Aber alle diesevon ältern Sammlungen sind für uns verloren gegangen. WaS wir„tur »och besitzen, sind zwei spätere, die eine von Constantinus Kcpha-eni, las ii» roten Jahrhundert, der bei seiner Lese die frühern, beson-ders die von Agathias, sehr benutzte, die andere von MaximusPlanudes, im igten Jahrhundert, einem Mönch zu Constantino-hj, pel, der aber durch seine geschmacklose Auswahl aus der Anthologiedj-, des Kephalas den bisherigen Vorrath mehr verstümmelte als ver-mehrte. Letztere ist die gewöhnlichste. Sie enthält sieben Bücher,h,z die nnt Ausnahme des fünften und siebenten, in Unterabtheilungen-ach! alphabetischer Ordnung zerfallen. Nur in einzelnen Theilenznt- stimmt sie mit der Anthologie des Kephalas zusammen, die sich ineinem einzigen Codex, welcher von Heidelberg nach Rom und vone a» da "och Paris kam, erhalten hat. Im Deutschen ist durchlud- Herders, Sonntags, Stolbcrgs, Voßens, Conzens, Jacobs undAnderer Übersetzungen die griechische Anthologie nicht mehr unbe-'se-t kannt, und die „reiche Fülle poetischen Lebens, die in diesen klei-de "er> Gemählden Herr cht, die Zartheit schöner Gefühle, die fröhlicheurd! Heiterkeit, die reine Größe einer edeln und wahrhaft humanenLii» Denkungsart, die aus ihnen hervorleuchtet, hat die Gemüther un-ifftk befangener Le er mit verdienter Bewunderung ergriffen."dü . Antigonus, einer von den Feldherren Alerandertz des Gro->g>k, « ' dieser Fürst nach seinen ersten Eroberungen in Asien die

r in Statthalterschaft von Lydien und Pbrygicn anvertraute. Antigo-nus vertheidigte diese Provinzen nicht nur mit geringer Macht,mist sondern unterwarf auch noch Lycaonien. Als nach Alexanders Tode«»d die Feldherren desselben seme Eroberungen unter sich theilten, er-ebm ?, tt er Phrygien, Lydien und Pamphylien. Perdicas, der sichgi- selbst bos ganze^ Vertrauen des Aridäus, des Nachfolgers Aleran-, erworben und Meleager hatte hinrichten lassen, suchte allelebt« Staaten Alexanders unter seiner Herrschaft zu vereinigen; und da!ra> ^ Thätigkeit des Antigonus fürchtete, klagte er ihn, sich sei-"mid E ju entledigen, des Ungehorsams gegen die Befehle des KönigShak- "EgonuS, die Absicht errieth, schiffte sich heimlich nach

raa- begab sich zu Craterus und Antipoter, und gemein-

hrck >^0ltlich mix Ptolemäus erklärten sie dem Perdicas den Krieg;bii durch seine eigenen Soldaten ermordet. Noch aber

emn Perdicas Feldherr EumeneS kehr mächtig in Asien. An-

linst ^gonus setzte gegen ihn den Krieg fort, brachte ihn in seine Ge-^uf- und ließ ihn hinrichten. Dadurch war er Herr von fast ganz

all e- E." geworden, denn Seleucus war entflohen und hatte bei Pto-gesucht. Antigonus bemächtigte sich auch des größ-ren ^hk,ls der Schätze Alex nders zu Ecbatana und Susa, wolltelitt' Ptolemäus, Caffandcr und Lysimachus nicht Rechnung

>m«-' wl- ", Ken und erklärte sogar dem Cassander den Krieg, um,;ü§' den Tod der Olympias zu rächen und den jungen

Lui> der sich mit seiner Mucter Roxane zu Amphipolis be-

Att au,-r Durch seinen Ehrgeiz empört, verbanden sich

rub. «,jep^E'lderrn gegen ihn, und während Cassander Kleinasien an-

ätzt Vne? ruckten Ptolemäus >ind Seleucus in Syrien ein, wo sie KcSzsi De,„Ki !>? schlugen. Seleucus nahm Babylon

rast ^uum hatte Antigonus diese Vorfalle erfahren, als er