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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Arrois

kann, wird selten das Psdagra bekommen; allein hier bewirk» n,dann wieder Uberfüllung mit schlechten rohen Nahrungsmittel», gehäufige Erkältungen, eine Anhäufung von schlecht, verarbeitet» atStoffen im Blute, und Unterdrückung der Ausscheidung derselbe«, u>daher bei gesunkener Lebensthätigkeit in solchen Fallen mehr irre-guläre arthritische Zufälle, herumziehende Schmerzen, Absetzung» odvon außerordentlicher Menge erdiger Masse in den Gliedern, u»i ni

die auffallendsten Verunstaltungen derselben entstehen. Gicht u«l zr

Fluß, oder Arthritis und Rheumatismus werden häufig für einer- H

lei gehalten und mit einander verwechselt, sind aber ganz von ei»- K

ander verschieden, wie aus der Vergleichung dieses Artikels mit A

dem Art. Rheumatismus mit mehreren; ersichtlich ist. Rheuma- le

tismus gehört jedem Lebensalter, Arthritis nur dem Mannsaltn sä

an; Rheumatismus ist wesentlich ein entzündlicher Zustand im S?- H

stem der Muskeln und Sehnen , bei Arthritis ist dieser Zustand ia d<

System der Gelenke, Gelenkkapseln und der. Knochen, folglich hat ir

auch bei ersterm der Schmerz seinen Sitz mehr in den Muskeln und d,

erstreckt sich nach deren Lauf, wechselt auch mehr in Ansehung dti m

Ortes, bei letzterm ist der Schmerz in den Gelenken und auf d» dt

Knochen hin; der Rheumatismus ist auch an sich nicht mit den «- »

digen Geschwülsten und Concrementen begleitet, wie die Gicht v-

Man hat bei der letzter» sogar beobachtet, daß der arthritischt st

Schweiß einen feinen erdigen Staub auf der. Haut des Krank» is

zurückgelassen hat. Beide Krankheiten können aber zugleich i»> b

Körper vorhanden und mit einander verwickelt seyn; auch kau» tt

Rheumatismus mit der Zeit in Arthritis übergehen, wenn mit «

dem Wechsel des Alters die Krankheitsanlage selbst von dem MuS- a

kelsystom auf das Knochensystem und deren Gelenke fortwandert vi

Über die Behandlung der Arthritis und die dabei zu beobachtend! T

Diät herrschen, zumal unterdem nichtärztlichenPublicum, noch vieleir-rig« Meinungen. Manche glauben, daß, vorzüglich bei dem Podag«, «

gar nichts zu brauchen wäre; Andere setzen alle Hoffnung auf die «

Zusammensetzung eines abführenden Trankes, wieder Andere gst»- »

den im Fasten und Wasserfrinken ihr Heil zu finden; Andere st- >'

chen es, von Brvwns einseitiger Meinung verführt, der das Ps- ^

dagra unbedingt unter die Classe der asthcnischen Krankheiten setzte- -t

im Arrak, Es gibt aber kein Specificum gegen Gicht und Peda- st

gra, als die sorgfältige Behandlung eines vorsichtigen Arztes, der- v

im Besitze der richtigen Idee. von der Krankheit, die genaueste v

Rücksicht nimmt auf das Lebensalter und die Constitution d» »

Kranken, auf die Äußerung der Lebenskräfte, den Stand des ar- u

teriellen Systems, auf Lebensart und Diät, und endlich auf d»Natur der Zufälle selbst. Bet dem einen Gichtkranken kann z. °Aderlaß, Waffertrinken und Gebrauch kühlender Mittel höchst, M »

thig seyn, welche einem andern schädlich, ja tödtlich werden kön»' >ten, eben so umgekehrt mit erhitzenden, schweißtreibenden und a»- "

dern Mitteln. L.

-sArtois (Carl Philipp, Graf v.). Von London begab er sich»»'Mitmachten Ludwigs XVIII. nach Frankreich, sobald die Verbündet» »daselbst Fortschritte machten, erließ von Nancy aus mehrere Pro-clamationen an die Franzosen, und war der erste Bourbon, «» s

wieder in Paris einzog. Hier handelte er bis zur Ankunft sei»" .

Bruders als dessen Lieutenant und bestätigte als solcher die Haupt-grundsätze der ConstitutionSacte, ohne diese Act« selbst anzuerk»-