AspeclkN Asphyxie 129
iüdül s,kn, oder läßt auf drei kleinere asklepiadeische einen glykonierche«! schen, oder auf zwei kleinere asklepiaderlche einen pherccralifchen
M»> ^-^ ! — u — s und einen glykvnjtchen Vers folgen.
'stpeo » Aspecten heißen in der Sternkunde die verschiedenen Stel-aW lungen der Sonne, des Mondes und der Planeten im Lhierkreise1 UM- ^ gegen einander. Es gibt fünf Aspectcn: die Conjunction oder Zu-»!>h> sammenkunft, die Opposition oder der Gegenschein, der Gedritt»
> M oder Lrigonaischcin, der Geviert- oder Quadratfchein und der Ge»W srchst- oder Serrelschein. - Die Zusammenkunft (in den Ca»otmi- lendcrn mir dem Zeichen A angedeutet) ergibt fleh, wenn zweien ß« Planeten einerlei Länge haben. In diesem Fall ist ihre Breitete m nicht sehr verschieden, und fie erscheinen neben einander an einer-lei!« iei Orre im Lhierkreise. Hätten sie bei- gleicher Länge auch völlig; dm gleiche Breite, so würden sie einander bedecken. Die Zusammen-biß kunft des Mondes mit der Sonne verursacht den Neumond; fälltUM aber auch ihre Breite zusammen, so -ntst.ht eine Sonnen,inster-felbl» niß (s. Finsterniß). Der Astronom bestimmt mittelst der Zusam,until menkünfte der Planeten den Lauf derselben, der Geograph und der .Weh Seemann aber die Länge der Örter auf der Erde. — Der Ge-sichelt genschein (im Ealender F) ereignet sich, wen» die Lange zweierch II. Planeten um Itzo Grade verschieden ist, so daß der eine aufgeht,uW wen» der andere untergeht. Stehen Sonne und Mond im Ge-genschein, so haben wir Vollmond, und fallt zugleich ihre Breitebam zusammen, so entsteht eine Mondsinsterm'ß. Der Gcdrittscheind« Ad findet Statt, wenn sich dir Längen zweier Planeten um denusgr drillen, der Gevicrtschein H>, wenn sie sich um den vierten,die« der Gesech st schein wenn sie sich um den sechsten Theil vonewoo 36a Gruden unterscheiden. Für die Wissenschaft sind die drei letz-, m lern Lspeccen von fast gar keinem Nutzen, aber die Astrologenspi- schreiben ihnen allen einen großen Einfluß auf die Schicksale derh d>! Menschen und Staaten zu. Dieser Aberglaube ward Ursache, daßdie Aspecten in den Kalender aufgenommen wurden, woraus fie ge-M genwäriig füglich wegzulassen wären.
t d,i . "Asphyxie (eigentlich: Pulslosigkeit, von dem griechischen a' a pmroriviim und »q>vf,r der Puls), eine Art des Scheintodes, wel-schafi che von der Unthätigkeit der Lungen beginnt, von da aber aufWen Herz und Gehirn sich fortpflanzt. Der davon befallene Menschdie« >"gk dem Anscheine nach tödt, ohne Athem, ohne Puls- und Herz-resfl schlag und yhne Empfindung. Die Unterbrechung oder gänzliche;elsk« Aufhebung des Athmens kann auf verschiedene Veranlassungen er-füll« tßlgkn, entweder daß die mechanische Bewegung bei dem Aus- undpst" --mathnien gehemmt ist, oder d»e eigenthümliche chemisch - organi-vuuction der Lungen unterbrochen wird. Das erstere kannau« «urch Zusammenpreffung der Brust von außen, durch den EintrittEuft in die Brusthöhle durch Wunden, durch allzugroße An-t ftk Häufung des Blutes in den Lungen, so daß sie sich nicht zusam-menziehen können, geschehen; letzteres findet dann Statt, wennder gar keine Luft in die Lungen kommt, wie bei Erstickten,«» "'st oder Gehängten: oder wenn die cingeathmete Lust
. füglich zur Unterhaltung des Lebens ist, z. B. das Kohlen»
> E., die sogenannte fixe Luft , in Kellern, wo gährende
dß ^ EEavke üagen; die durch das Athmen vieler Menschen schon ihreskin uerjtoff« beraubte atmosphärisch« Luft «, s. w.; ferner fchädli-«eß r»n°. «ex. («uppi, ' 9