Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
130
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Asthkvk Atalant»

che AaSarte» «nb Dämpfe, als Schweftldampf, sakzsaurr Dämpfio zu großer Menge u. a. m. H.

*Asthcnie, die Schwäche (aus dem griechischen » prirni-und a^r>-sr, Kraft). Dies Wort ist durch die Theorie IMWrown in Gebrauch gekommen, und bezeichnet überhaupt bei ihmSchwäche der Erregung. Sie entsteht entweder, indem diiErregbarkeit des lebenden Körpers durch die auf sie zu schwÄtvirkenden Reize zu wenig in Thätigkeit versetzt wird, dies itdirekte Asthenie; oder indem durch vorhergegangene zu starbReize die Erregbarkeit vermindert worden ist, und sie auf die ge-wöhnlichen Reize nicht gehörig wirksam ist, indirekte Asthd«ie. Die asthenische Beschaffenhbit wird nach BrownS Angsiidurch folgende Einflüsse erzeugt: zu lang dauernde Kälte, M«nd lang dauernde Wärme, Pflanzennahrung, Wasser und wisserige Getränke/ Mangel an verschiedenen Gewohnheitsreizen', allstark« Getränke, Gewürze, Mangel atz Blut, zu schwache odtt pstarke Bewegung, Leidenschaften, Anstcckungsstoffe u. s. w. Wvorzüglichsten Zufalle, welche die asthenische Beschaffenheit bezech

und sehr schneller Pul-; Kopfschmerz von Mangel an Blut, Irrereden, Mangel an Eßlust; Ekel und Erbreche»; Betäubung, Schlafsucht, Zuckungen; faule Bräune; Blutflüffe; Drüsengeschwülsd«. s. w. Unter die asthenischen Krankheitsformen sollen netkmehreren andern besonders folgende, nach dem Grad der allge»nen Schwäche geordnete, gehören: Magerkeit, SchlaflosigkeitKrätze, die englische Krankheit, Blutflüsse, Unterdrückung der nie»tätlichen Regeln, Durchfall, die meisten Kinderkrankheiten, Seenvut, Eicht, Engbrüstigkeit, Wassersucht, Epilepsie, LähmnnsEchlagfluß, Wechsclsieber, Typhus, Pest. (S. Erreg ungt'thcorie.) Ik.

Atalanta. Dieses RamenS kommen in der MythoWzwei vor, welche von den alten Mythvgraphcn öfters sind vwwechselt worden. Die eine war die Tochter des Jasus und AClymene, berühmt als bogenkundigc Jägcrin. Sie erlegte Wlihren Pfeilen die Centauren Rhökns und Hyläus, die ihr Gewallanthun wollten, zog mit den Argonauten nach ColchiS, und »alnachher bei der Jagd des kalydonischen Ebers, dem sie den erDWurf beibrachte, wcßhalb Meleager, der sie liebte, ihr dendes Kampfes, Kopf und Fell ldes Ebers, darreichte. Die ande»war des Schöneres Tochter, gleich berühmt durch ihre Schönbeilwie durch ihre Schnelligkeit im Wettlauf. Jener Eigenschaftdieser Fertigkeit sich bewußt, machte sie ihren Freiern harte Bb«ungen. Jeder sollte mit ihr einen Wettlauf bestehen; er lief"bewaffnet voran, sie folgte mit einem Speer bewaffnet. HlM'sie ihn nicht ein, so war sie die Seine, holte sie ihn amein, so war der Tod sein Loos, und sein Kopf ward am Maufgesteckt. Verschieden« hatte schon der Tod getroffen, als Vpomanes, des Megareus Sohn, sie durch der Venus Hülfe Mlistete. Ihm hatte die Göttin einige goldene Apfel gege^die er während des Laufs ihr von Zeit zu Zeit in den WegAtalanta versäumte sich, sie aufzuheben, und Hippomemsreichte vor ihr das Irel. Ihre Sprödigkeit verwandelte ftÄ l »in so unmäßig« Begierde, daß sie sogar den Tempel der EY» ^hei welchem der Wettlauf gehalten worden, entweihte. D»

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