Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
131
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Athatta AHamaS rzi

>M zürnt« Göttin verwandelte zur Straft beide ia Löwen; ÄS solchezogen sie ftptan den Wagen derselben,mü- Athalia, die Tochter Achabs, Königs von JSrael, und Ge«

, «,« mahlin Jorams, Königs von Juda, ein ruchloses, herrschsüchti-i itzi» ges, grausames Weib, das nach dem Tode ihres Sohnes Ochozia»

^ dj! sich durch die Ermordung von 42 Prinzen aus königlichem Bluteden Weg zum Throne bahnte. Sie herrschte sechs Jahre; im ste-ig jj bcnten Jahre setzte der Hohepriester Joisda des Ochoziss junge»Sohn, Joas, den Jocobed gerettet und heimlich im Tempel .iuftie jis erzogen hatte, wiederum auf den Thron seiner Bäter. Athglia,zhp herbeigezogen durch den Lärmendes Volks, das von allen Seitenngsi« hinzuströmte, der Krönung des Joas beizuwohnen, trat mit der»iß Menge in den Tempel, wo die Feierlichkeit vor sich ging. Bei.

dem Anblick des neuen KönigS, der auf dem Throne saß, umringt. von den Priestern, Leviten, Großbeamten des Reichs und dem

itt g jauchzenden Volke, gerielh sie außer sich, zerriß ihre Kleider undDi! schrie Verrath. Joiada ließ sie sogleich durch Trabanten außer»halb des Bezirks des Tempels führen, mit dem Befehl, jegliche»niederzuhauen, der sie vertheidigen wollte; an der Thüre ihresrett» Palastes aber ward sie selbst ohne den geringsten Widerstand um-'chlsf gebracht. Dies geschah ungefähr K77 Jahre vor Cbr. Geb. Dievüljd Altäre des Baal, die sie wieder hatte aufrichten lassen, wurde»netj umgestürzt, und das Bündviß mit dem Herrn , das die Abgötti-e« sche zerrissen hatte, erneuert. Diese Geschichte hat den Stoff zu

akest Racine'S Tragödie Athalia gegeben, die als das erste Meister- >

r a«> werk des französischen Theaters betrachtet wird.

Acod . Athamas, des Äolus und der Enareta Sohn, beherrschteriiiO einen Theil von Böorien. Mit Nephele vermählt, erzeugte erngb H/Ee und Phrirus, nachher, von ihr getrennt, mit seiner zweite»

, Gemahlin Jno den Learchus, Melicertes und die Eurykleia. Jno

>l«Ä beschloß, der Nephele Kinder aus dem Wege zu räumen, verur«

> vir sachte einen gänzlichen Mißwachs, und bestach des Arhamas Abg«-z W sandte zum Orakel, welche des Unglücks Uriach erkunde» sollten,e n«i °aß st? die Antwort brächten, der Nephele Kinder müßten ge-ewi» apfert werden. Diesen Gedanken Halts ihr Juno, der sie als deS«pi Bacchus gewesene Amme verhaßt war, eingegeben, um sie zu ver-riß» ^stben. Aber ihre arglistigen Plane schlugen fehl, Nephele ent-P»ii ruckte ihre Kinder mittelst des goldenen Widders, und die Ab-ndrs Levrdneren entdeckten Jno's Verrath, die des Athamas Rache nicht,htil entgangen seyn würden, hätte nicht der dankbare Bacchus seineuü> Pstezerin entrückt. Athamas wähnte, sie hingerichtet zu haben,2di»> und vermählte sich zum drittenmale mir Theni-sto. des HypseuSf u>> Pachter, mit der er mehrere Söhne erzeugte. Aber Jno trat wie»SB ^^r auf, gewann seine Liebe aufs neue, und reizte dadurch Lhe-adel tniflo zur Eifersucht, in welcher sie beschloß, der Jno Kinder zuM Achaten. Iu diesem Behuf verordnete sie, die Lager von Jno'SHip Mindern mit schwarzen, die ihrer eigenen mit weiße» Decken zuübt» Jno, mißtrauend, verwechselte die Decken, und die so-

eben, ^" geleitete Thcmisto ermordete ihr« eigenen Kinder, worüber sie«akj- ? Verzweiflung sich erhenkte. Aber auch hier erzählen Andere an-j ev Durch Jnno's Zorn verfiel Athamas in Raserei, in welcher

seh ihren Kindern kür eine Löwin mit ihren Jungen an-lest ->>» diesem Wahn ergriff er den Lcarch und schmetterte ih»

e s»g«n einen Stein; Jno aber verfolgte er, bis sie, den MelicertcS

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