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rürkzukehren. Der Friede, der dadurch dem römischen Reiche g«<geben war, wurde nur durch einige Unruhen in Gallien udd durchden Seekrieg mit SertuS Pompejus unterbrochen. Letzterer daneckmehrere Jahre, und wurde mit abwechselndem Glucke geführt.
Nach seiner Rückkehr aus Gallien vermählte sich Octavius initdnberühmten Livia, der Gemahlin des Claudius Nero, den er üb f""thigteh sich von ihr scheiden zu lassen. Nachdem er selbst seine driwGemahlin Scribonia verstoßen hatte. 'LepituS, der bisher nccheinen Schein von Gewalt gehabt harte, ward seines Ansehens ie-raubt, und so wenig fürchtete man ihn, daß man ihm das Leenvergönnte. Antonius und Octavius beherrschten das unter sich .getheilte Reich anfangs in scheinbarer Eintracht. Aber währestAntonius sich im Orient allen Genüssen der Liebe und des LnB 6s»hingab, verfolgte der junge Octavius mit Festigkeit seine Pl« ^sich zum alleinigen Herrscher zu machen, und benutzte dabei als ei»geschickter Staatsmann die Fehler seine« Collegcn. Bor all!« ^
strebte er sich die Liebe des Volks zu erwerben, auf dessen Dank- „
barkeit er Ansprüche hatte, da durch ihn sich Italien des Friedn"und Überflusses erfreute. Er gab Zeichen der Milde und Grehmuth, ohne den Schein anzunehmen, als strebe er nach der hdä- ^sten Gewalt. Vielmehr erklärte er sich feierlich bereit, die Hernfchaft niederzulegen, sobald Antonios von dem Kriege gegen dieParther zurückgekehrt seyn würde. Er schien es mehr zu'erlaub» ^als zu verlangen, daß man ihn zum beständigen Tribun ernanii'te; eine Würde, die ihn zur höchsten Macht führte. Je mehrn ^
sich dem Volke näherte, um so offener erklärte er sich gegen L»>toniu«. Besonders gelang es ihm, durch Bekanntmachung einri ^Testaments, worin Antonius die mit der Clsoparra gezeugt!»
Söhne zu seinen Erbe» erklärte, den Unwillen der Römer gegen ,sdenselben rege zu machen. Die Stimmung der Gemüther benutzend, ^ließ Octavius der Königin von Ägypten den Krieg erklären, rinstete eine bedeutende Kriegsmacht zur See und zu Lande aus,begab sich damit nach dem ambracischen Meerbusen, wo er, unten ^stützt von seinem Admiral Agrippa, die Schlacht bei Actium g>'wann, die ihn zum Beherrscher der Welt machte. Er verfolg" Seiseinen Nebenbuhler nach Ägypten und endigte den Krieg, nachdmer mit seiner gewohnten Kälte den Vorschlag des Antonius, st" Sg,Streitigkeiten durch einen Zweikampf zu entscheiden, verwerfe' ^hatte. Sowohl diesen als die. Cleopatra ließ er, nachdem bei«thr Leben gewaltsam geendet, prachtvoll bestatten. Ein Sohn ^Antonius und der Fulvia ward ebenfalls seiner Rache oder Si«"° bauheit geopfert. Gleiches Schicksal hatte Cäsarion, ein Sohn Eh wuisars und der Cleopatra. Alle andere Verwandte des Antonius blwden verschont, und Octavius gebrauchte überhaupt seine Macht""' ^mit Mäßigung., Er verweilte zwei Jahre im Orient, um dieerchgelegenhciten Ägyptens, Griechenlands, Syriens, Klein-Ä"'" waeund der Inseln zu ordnen; bei seiner Rückkehr nach Rom hie"' nie!
mit großer Pracht ein n dreitägigen Triumph. Befreit von sein terl
Nebenbuhlern und Feinden, und Herr der Welt war er einen ch»' Ob«genblick unentschieden über die Art seiner künftigen Gewalt. AM renipa, dessen Siege ihm die Herrschaft gewonnen hatten, rietd ^ ' gr„darauf Verzicht zu leisten; Mäcenas war der entgegengehe' demMeinung, und diesem, oder vielmehr feiner eigenen Neig"» beff,folgte Octavius. Treu seiner stets beobachtete» Politik, suchte er " kux