-42 August»-
oung bei den ciroenstschen Spielen und den Schaitspkesi» wiederh«,und verschönerte Rom, das er, wie er mit Wahrheit sich rühmstaus Backsteinen erbaut gefunden hatte, und aus Marmor «rbmilhinterließ. Er machte mehrere Reisen, .um, wie AellesuS sa-t,allenthalben die Segnungen des Friedens zu verbreiten; er besuch!«Stellten und Griechenland, Klein. Asien, Syrien, Gallien u. s. w.jin mehreren Gegenden gründete er Städte und Calvinen. Li«Völker errichteten ihm Altäre, und durch ein Decret des Senat!wurde dem Monat Sext'lis der Name August gegeben. Zwei Be-schwörungen, die Augusts Leben bedrohten, scheiterten. ScäpiiMurena Egenatius wurde mit dem Tode bestraft. Glücklich«!war Cinna, dem August verzieh und seine Freundschaft schenkt«.Diese Großmuth vermehrte die Liebe der Römer und vermindert«die Zahl der Mißvergnügte», so daß dem Beherrscher Roms nicht!zu wünschen übrig geblieben wäre, hätte seine Familie sich sein««Wille), eben so gefügt, wie die Welt sich ihm fügte. Die Ludschweifungen seiner TochterLivia verursachten ihm großen Kummer,und er zeigte sich härter gegen diejenigen, welche die Ehre sei«!Familie verletzt, als gegen diejenigen, die sein Leben bedrshthatten. Die Geschichte sagt/ .daß er in seinem Alter von der ki-vir beherrscht wurde, der einzigen Person, die er vielleicht wahr-haft geliebt hatte. Durch den Tod verlor er seine Kinder und all«-jungen Prinzen, auf die er die Hoffnung gesetzt halte, daß si«ernst ihm folgen sollten. Liberius war ihm von allen allein-üvch-dessen bdse Eigenschaften er, nur zu wohl kannte. Sein hohes P-ter und seine stets schwächer- werdende Gesundheit erweckten in ihndir Sehnsucht nach Ruhe. Er unternahm eine Reise nach CamMnien, von dessen gesunder Lust er sich eine günstige Wirkung ver-sprach: allein zu Neapel mehrte sich sei,! übelbesinden. Er kehrt«nach Rom zurück, aber noch ehe er daselbst ankam, ereilte istder Tod zu Rola am lytcn August des I. 14 nach Chr. Geb. üeinem Alter von 76 Jahren. Als August die Ännäherung sei«!Todes fühlte, svderte er, wie erzählt wird, einen Spiegel, 0»°nete sein Haar und fragte die Umstehenden: „ habe ich meine M«gut gespielt?" Auf die bejahende Antwort fuhr er fortt ,,nklatscht in die Hände, sie ist aus!" — Ware dieser letzte ZVaus dem Leben Augusts zuverlässig, so würde er hinreichen, streckCharakter, seine Politik und selbst sein Glück zu erklären. Kr-miß ist es, daß sein Betragen stets abgemessen und überlegt n>«bund daß er die große Gabe besaß, mitten unter den Stürmen «"Herrschaft kalt und uncrsäsättert zu bleiben. Geschickt seine PlBverbergend, benutzte er die Leidenschaften wie die Talente Aridem,uck sie zu erreichen. Er besiegte Brutus durch Antonius, und «msen durch Agrippa. Mehrmals wechselte er die Parteien, mest>>"Plane, und wußte eine Herrschaft sich antragen, ja aufdring'"
»u lassen, die stets da« Ziel aller seiner Bestrebungen geweim-
Aber man darf zu seinem Lobe nicht verschweigen, daß erMacht mit Weisheit gebrauchte, und das Reich nnt den,Se--"^gen des Friedens beglückte, nachdem er es durch alle Schrecken«Bürgerkriegs geführt. Alles Große und Gute, wodurch stk»! ^gierung sich auszeichnete, ging von ihm aus. Er belebteAckerbau und begünstigte die Künste. Mit einem seine» GeiUund gewandten Geiste begabt, liebte und schätzte er die W>tn.schaftea und übte die Dichtkunst selbst, so daß er nicht
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