-48 Auswechselung Autodidakten
zig wahre Weg, die Xuswanderung zu verhüten, besteht darin, da-war» das Personal-uud Realeigenthum der .Einwohner aus dgsvollständigste und sorgfältigste schützt, den Bewohnern einer Staa«»es die uneingeschränkteste Gewissensfreiheit und Ausübung ihresSkeligion verstattet und unverletzt erhält, sie nicht, wie vormalsin Frankreich und Salzburg, zur Auswanderung zwingt ».ihnen«nter dem Schutze der Gerechtigkeit eine unumwundene Freiherrder Gewerbe, des Handel« und Wandels gestattet, und sie diiFrüchte ihre« Fleiße« ungestört genießen läßt; daß man sie fernerden Bedrückungen der Beamten und Unterrichter nicht Preis gibtlind ihnen endlich das Zutrauen abgewinnt, daß sie weder unbilligeNoch willkürlich zu erhöhende Abgaben und Auflagen besorgendürfen. In einem Staat« von,dieser Verfassung bleibt gewiß nicht»ur Jedermann gern wohnest, und hält e« für ein wahres UnglScswenn er solchen verlassen muß,»sondern es werden sich a.uch darißMit Vergnügen Kremdr niederlassen, X. ^
'o Auswechselung der Kriegsgefangenen ist die Zurückgäbtderselben gegen andere Gefangen,«, die der Feind von uns gemachtHut, oder gegen eine sonstige Bergütisng. Gewöhnlich findet diiAuswechslung Grad für.Grad Statt; nur nach geendigtem KriegeWerden sie von beiden.Seiten in Masse zurückgegeben. Zuweilenfst bUkch Verträge ausdrücklich die Auswechselung nach dem Ranzt«der die--Zahl der Geweinen, welche für eine folgende Charge zügebe»sind,festgesetzt.»»»,g 'uk- . ^
Autodidakten fa. d. Griech.), Selbstbelehrte, werden dNsWtgen genannt, die sich in irgend einer Kunst und WiffenschästAhn« fremde Beihülfe Kenntniß und Fertigkeit erworben hitbMEs liegt in der Natur der.Sache, haß'dieser Weg zur BtlöMdie Geisteskräfte in freiere^ und^/ebend.igcre. LHÄtigreit fetzt,. Mchänismu« und Nachbeterei-Nlcht. alls^om^est",läßt und der EHESolang einer stärker herv-xtretonden DtiMWätsgünstig ist MMrere Autodidakten Haben sich? eben «eil sse mit großen Schwierigkerten kämpfen, überall selbst sehen lind M« die Schätzt' deb'Mr-tatur und Tradition der Kunstgriffe andern schon verarbettK^bdie Hand geben, selbst aufsuchen und csmbiniken mußten, aks §r»sinder und Virtuosen ausgezeichnet, wobei wir nur an Pestg'kozzi erinnern. Aber nur vorzüglich kräftige und reich begabt«Naturen scheinen fähig,-auf diese Art zum Ziele zu kommen, Mbsich durch ihr Genie neue -Bahnen zu brechen; der große HaustMittelmäßiger Köpfe würd? sich selbst überlassen über dem ünstäiSSuchen und Forschen eine^.Menge unersetzlicher Stunden verschwnnden; das Ziel entweder gar nicht finden, oder bald au« den Mgen verlieren, und unter Schwierigkeiten einer Aufgabe, die MKräfte übersteigt, erliegen^ Überdies lehrt die Erfahrung, daßAutodidakten, wenn nicht wahret Genie ihnen die Universalität d«Überblicks menschlicher Dinge sichert, gewöhnlich «twaS^von Pe>dantismus und Eigendünkel anhängt, der sie für ihbe mühsam eywordene Kunst und Wissenschaft parteiisch, gegen die Leistung^Anderer unbillig, der Gesellschaft lästig und in jedem Falle eins»'tig »nacht, wovon der arme Raturdichrer Hillek uns ein leben-diges Beispiel gegeben hat. Es ist daher keineswegs zu wünsch«»,daß die Jugend, sey es aus pädagogischem Grundsatz oder U« o»Ersparniß willen, in den zu ihrer Bildung nothwendigen "ehr^-genständen dem Selbstunterricht« überlassen werde'; and wed» "