Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
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Auvergne kr-

euch wahr bleibt, baß die Einsicht und Fertigkeit, die wir durchsigenes Streben erwerben, die beste ist, so wird doch kein -Ver-nünftiger sich schämen,-"dem Beistande und der Leitung eines hu-manen Unterrichts hie Henntniß des Zieles seiner Bildung und derbrauchbarsten Hülfsmittel däzu zu verdanken. L.

, A uverg n e, (TheopMe - Malo Corret de la Tour d'), ersterGrenatzied der franzästschen' Republik,, war'zu Carhair im Departe-ment Finisterre ,'m Jahr geborest, lind widmete sich von er»st er Jugend den Waffen. Fünfzehn JHrch alt trat er in die Ar-mee, und ward 1774 Capital» isti RegitnSnte-WAugoumois. Imamerikanischen Kriege 1732 diente ör"uls-freiwilliger Gemeiner-dann als Adjutant des Herzogs von-Crillon dei der Belagerungvom Mahon, indem ich es ablehnte, 'Befehlshaber dieses Corps zuseyn. Er, war der erste beiff, ANgkiff Snd der-'lktzte beim Rückzug-»»bei eben so menschlich als tapfer"? Einst trug er einen Verwun-deten auf seinen Schultern aus der Schlacht -der König von Spa-nien, der seine großen Verdienste- erfahren hatte, ließ ihm «rMPension von 100 Pistolest anbieten , welche er aber ausschkug. Lb-glcich schon fünfzig Jahre alt, war er einer her ersten, die bei»Ausbruch des Krieges zu Anfang der'Revolution unter die Fah-nen eilten. Im Jahre 1742 dient« er Äs Grenadier-Capital» i»Regiment d'Augoumok«, ünh im Jahxe darauf commavdirte ergo«»Grenadiere bei der spanischen Armee, ohne den Generältitek annetz»men^zu wollen. Wohl aber wohnke er ftdem Kriegsrathe bei. Ge«wächa-ich entschied unter Latours Anführung diese Aoantgsvdq-Msch- di^ höllisch e Cölenn « genannt wutde, den Sieg-, «heMe Armee anlangen konnte? Durch ihm lernte damals die Jufa«,/MHas Bayonekt gebrauchen. Pabei Mdmet« «r mitte» unterWaffen sein« Muße dem Nachdenken-und der Wissenschaft ; im»«Pßr-^gnd man ein Buch neben seinem Digen. Zwanzigmal wäre»Ustr-HÄ Und, sein Mantel, den er in der-vchlacht auf dem linke»Am^-hrett,-durchlöchert, er selbst aber nie verwundet worden,«»pnier. Hauptmann," pflegten die Grenadier« zu sagen, „verstehtme Kugeln zu behexest.'^ Als er sich nach dem baseler Frieden nachd« Breragne eingeschifft hatt«, siel er einem englischen Eaper »me Hände, und blieb ein Jahr lang als Gefangener in England.Barauf ließ «r sich in Paffy bei Paris nieder, wo. er sich mit li-terarischen Arbeiten beschäftigte, und an einem Glossarium überMf.und vierzig Sprachen und einem französisch - keltischen Wör««rhyche arbeitete. Schon früher hatte er seine Oa-i^ino, gouloi-sm-herausgegeben, ein Werk, das trotz seiner gewagten Hypothe-W hhne Verdienst ist. Hier erfuhr er, als im Jahre 1749K«r Krieg aufs neue ausbrach', daß sein alter Freund Lebrigaud,M achtzigjähriger, Greis, dem er sein« Lieb« für die LiteraturMdgnkte, durch Requisition von seinem einzigen Sohne, der ihn^Erstutzte, getrennt wordenwar. Latour stellte sich statt seiner,u?d machte mit grauen,Haaren aber jugendlichem Herzen denMozug j„ der Schweiz unter Massen« mit. Nach dem i 3 te»«runwire berief ihn der erste Consul in deü'gesetzgebenden Körper.

swlug den Sitz dqrin aus. „Ich verstehe keine Gesetze zuEWen," antwortete er, „aber vertheidige» kann ich sie; man schick«mlch zur Armee.-- Wirklich ging er zur Rheinarmee ab, und hier^rs «rhurch einen Beschluß des ersten ConsulS im April 1300 zu«rgen Grenadier der französischen Heere ernannt. Zugleich em»