Azimuth Babylonlen i5r
Azimuth bedeutet in er Astronomie den Winkel am Zenitheines Gestirns, den der Scheitelkreis desselben mit dem Mittags-kreise eines Ortes macht. Das Azimuts» kann östlich oder westlichseyn, je nach dem die Grade desselben von dem Mittagskreise gegenMorgen.oder gegen Abend gezählt werden. Ist ein Gestirn so ebenim Durchgänge durch den Mittagskreis begriffen, so ist sein Azi-muts» o. Kennt man die Höhe und das Azimuts» eines Sternes,so kennt man auch seine Stelle genau. Man findet beides durch denastronomischen Quadranten, an welchem sich zu diesein Zwecke einin Grade abgetheilter Kreis, der Horizontalkreis, befindet.
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abylonren, jetzt Irak Arabi, war im Alterthum ein be-rühmtes asiatisches Reich, das östlich an Sust-ma, su ich Arabienpersischen Meerbusen und Chaldäa, westlich an das wüste Ära lknund nördlich an Medien und Armenien oder Mesopotamien gra .z .Da die Chaldäer das ganze Land inne hatten , s° wurden dre Rmen Chaldäa und Babylonien gleichbedeutend S-braucht. - ^a-
bylonic» ist ein flaches ebenes Land, durchströmt?on z ö ßFlüssen, dem Euphrat und Tigris. Jener, fast im-
mer bis zum Rande seiner niedrigen User "Et, tritt ' gringsten Anwachs über. Regelmäßig aber überschwemm. lhlich das ganze Land. wenn die im Frühlinge v^
Gebirgen herabströmenden Gewässer ihn, anschwellen, l
tet es auf dieselbe Weise wie der Nil AgYP-en. Um diese Mer.schwemmungen zweckmäßig zu leiten, und 'hren schädl» )kungen vorzubeugen, durchzog man das Lano stutz nttt .und erbaute Dämme, und wirklich erreichte man dadurch,ungeach.tet der glühenden Hitze und des seltenen Regens, "ne solche Fru)barkeit, daß Herodot Nurch bestimmte Angaben derselben s
Glaubwürdigkeit verdächtig zu machen fürchtete. Bau s hdem Lande ganz, ausgenommen Cyprcffen und Palmbäum -Mangel an Baumaterialien hatte die Natur durch ßsetzt, die an der Sonne gedörrt, oder ,n Ostngebannt diedauerhaftesten Steine gab, welche in den vorhandenen Rmnennm.letzt der Witterung widerstehen. Zum Mörtel bediente man sichdes Erdharzes, von dem reiche Quellen angetroffen v -Bewohner BabylonienS gehörten zu d-n ältesten Völkern auf derErde. Ihre Sprache, «in aramäischer °d«sys'fdh-r Drattct, zeigtst- als einen semitischen Bölkerstamm. Ob sie aber aus ^rwien,oder, wie ihre Sprache anzuzeigen scheint, aus der arabisch Hinsel gekommen, läßt sich nicht entscheiden. Schonhe als ein Volk, das feste Wohnsitze und erneu ^ff m Gcadwissenschaftlicher Bildung hatte. Die mosaischen Rachricht.n er.wähnen ihrer gleich nach der Sündfluth, und «ennen Nrmrod alSden Stifter des ersten Reichs in Babylonr-n. Spätere Gr, -ch°n haben uns die Namen Ninus, B-lus , Semrram sstn, die sie als große Eroberer schildern. (S. r >- .
lich um das Jahr 6-io v. Chr. tritt Babylon auf kurze Ant rHellem Glänze hervor. Damals kamen die ^haldäer, ernbevvolk, unter Nebukadnezar, vom Taurus und Ea lcasus herab.moderten ganz Süd - Asien, zerstörten Jerusalem, unterwarfen s ch