Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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182 Bacchlus Baecio della Porta

Tyrus und PHLnicien, und gründeten ein Reich, da« -sich bis z«den Ufern des mittelländischen Meeres erstreckte. Babylon, schonfrüher der Sitz der Cultur und wissenschaftlicher, besonders astro-nomischer und astrologischer Kenntnisse, ward die Hauptstalt die»ses Reichs und erreicht« seine schönste Blüthe. Handel und Kunst»peiß führten Reichthum herbei, und dieser weckte die Liebe zumLuxus und zur Pracht. Besonders berübmt waren die Webereienjn Leinen, Baumwolle und Seide. Die Gelehrsamkeit war dasEigenthum der Priester- die unter dem Namen Chaldäer vorkom-men. — Nach Nebukadnezar verfiel das Reich nach und nach, d>«Cyrus ihm durch die Zerstörung der Hauptstadt ein End« macht«Und Babylons«» mit Persicn vereinigte Es theilte Persiens Schick-sgle, bis es 64s nach Ehr. Gel». Mohameds Nachfolger eroberte,Hod Bagdad am Tigris erbaute»'<7g§). Hier war der Sitz derKaufen, die Halak«, ein Tartarfürst, 1258 verjagte. Im JahreUssss Kei Bagdad in die Gewalt der türkischen Sieger- denen eStz^sgh Äbf-as 167Z entriß; 1637-aber kam Babylonien wieder unterhie, Herrschaft der Türken, die es noch besitzen,z.-. Bocchius, Baach eles, ein Versfuß, der aus einer kurzenMd zwei langen Sylben besteht- ^ ^-). Der Antibacchsiui«dsr Palimbach ius besteht aus zwei langen-und einer kurze»Oy-be, ('-r - »). .

ibAtchy li d eS,-au« der Insel CoS gebürtig, der letzte.vonhMHeun-Lyrikern Griechenland«, welche der alrxandrinilche Ca-twy/für classisch, erklärte- Ein Verwandter des Simonidcs undscihgenoffe Ptndwrs wird «u auch -als Dichter beiden an die GeitllSeutzt.« Hier» ^.- a» steffen . Hof« er- lebte, schätzte ihn sehr hoch.Pjrs Knd leider uan seinem Liedern, Hymnen, Päanen und Sie»AesgLsäygtzn nur wenige Fragmente übrig geblieben; es finden sichWstnche Spuren von ihm in Harazens Oden. Ohne Piudars.stür»Wischen Adlerflug fehlt es ihm weder la» Feuer und Kraft, nochyn hohen und edeln Gesinnungen. . u

Ba.ccio della Por.ta, bekannter unter dem Namen Fra»der Frate Äar.tolomeo di Sän Marco, geboren rgby r»Sa.vignano bei Pratosin Loscana, kam sehr jung Nach Florenz,ijnh lernte die Anfangsaründe der Machlcrei von Eosimo Roffelli.Er machte schlkelle Fortschritte und gewann durch da« Studiumder Werke Leonardv's da,Vinci, jene schönt und große Manier, je-ne Kraft des Colarits iu«d Umrisses, die seine späteren Arbeitenauszeichnet. Au«, dieser Periode ist-sein berühmtes Frescogemählde«uf dem Gottesacker des Hospitals Santa Maria Nuova, welche»d-t jüngste Gesicht vorstellt und von seinem Freunde Albertinelu,der seine Manier sich angeeignet hatte, vollendet wurde. Ver-führt durch die Predigten des fanatischen Savonarola, verließ eralles, um ihm zu folgen, und schloß sich mit einer großen Anzahlfeiner Anhänger in das Kloster von St. MarcuS ein, als dieserwüthende Aufruhrprediger mit gewaffneter Hand verfolgt wurde.Das Kloster ward förmlich belagert und Baccko that das Gttua-te, Mönch zu werden, wenn er der ihm drohenden Gefahr glück-lich entginge. Jn Folge dieses Gelübde« nahm er izoc» in dem 1»den Kloster das Kleid bei heiligen Dominicu« und nannte sichBartolomes. Dies Ereigniß hatte seine Phantasie so erschutter«,daß er vier Jahre keinen Pinsel anrührte, und auf die Bitte °Geistlichen ih» »ur wieder nahm, um ihn Gegenständen der