Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
159
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Badrn 15^

richlV., Schwaben ihrem Eidam, dem Grafen Rudolph von Rhein,seiden, und entschädigte Bertholt, im Fahre tobo mit dem Herzog-thum Kärnthen und der Mark Verona, wobei er die Landgraf-schaft über den Breisgau behielt. Aber im Jahre 107Z nahm ihm.der launenhafte Heinrich IV Kärn theil und Verona wieder. .Zwarversöhnte er sich, als die Sachsen ihn auf der Harzburg eingeschlos-sen hatten, scheinbar mit Berthold und verdankte diesem seine Ret-tung! als ihm aber die Beilegung der Sachsen gelungen war, sucht«er sich Berlholds durch Meuchelmörder zu entledigen. Empörtdurch diese Untreue erklärte sich Berthold jetzt öffentlich gegen Hein-rich und gab, als nun zu Forchbeim einen Gegenkaiser wählle,Rudolph von Schwaben seine Stimme. Doch Heinrich besiegteseine Feinde und ließ Berthold nebst den übr gen schwäbischen Gra-fen und Herren nach dem alemannischen Gesetz richten, wodurchsie ihre Würden verloren. B>rthold verheerte Ostfranken, starbüber vor dem Ende dieses Krieges 1078 und vererbte den Herzog-tilel nebst seinen Guter» im Breisgau, in der Ort-nau, im Schwarz-walde und Ncckargau aus seinen ältesten Sohn, Berthold II.,dessen Nachkommen das Herzvgthum Burgund erhielten, aber nurzum Theil behaupten konnten, und im Jahre 1218 mit BertholdV. in der männlichen Linie ausstarben. Diesen beerbten zwei Töch-ter, von denen Agnes, des Grafen von Urach G.mylin, die mei-sten zähringischen Güter in Schwaben nebst Freiburg im Breisgau;und Anna, des Grafen von Kyburg Gemahlin, die schweizerischenund burgundischen Madien erhielt. Das Übrige fiel dem Reich«zu. Berlholds I. zweiter Sohn aber, Hermann I., besaß schonbei seines Vaters Lebzeiten Hoch 'erg im Breisgau, wozu auch Ba-gehörte, und nahm den Murkgrafentitel an. Später zog erstch >n ein Kloster nach Clugny zurück, und starb hier noch vorstillem Vater im Jahre 1074 Sein Erbe war sein Sohn Her-mann II., der sich zuerst Markgraf von Baden nannte und der«tammvater des noch jetzt blühenden Hauses Baden ward. Err nachdem er den hohenstaufischen Kaisern, Conrad und Fried-rich I., wichtige und treue Dienste geleistet hatte, und von tue-st« zum Herzog von Verona ernannt worden war, im Jahr nzo.«ein Sohn Hermann III., der senen Titel behielt, war einKaisers Friedrich I-, und starb auf dem Kccuzzuoe in Ln-wch-en im Jahre iiqo. Seine Söhne, Hermann IV. undtheilten die Lande und stifteten zwei Linien, jener dieler L e - . d-estr die Hochbergische. Hermann IV. erhielt vom Kai-Ewbe m ^ ^ d>e durch seine Gemahlin ererbte Hälfte der

der k "raunschwcig die Stadt Durlach, ein ehemaliges Eigenthumbei, bon Zähringen, als ModiuM und Erklingen als Le-

ichen -k, " seinen beiden Söhnen pflanzte Rudolph den baden»leine ^^"m fort; der ältere aber, Hermann V-, erhielt durchdi-s.^""ahlin Gertrud, Herzogin von Österreich, ein Recht aufkam auch in den Besitz desselben, wurde aberbin vergifcet, und sein Sohn Friedrich mit Conra-

das im Jahre 1263 zu Neapel enthauptet, daher

Elit-i? «s °>e reiche Erbschaft wieder verlor. Jedoch heiratheteHermanns V. Schwestertochter, den Herzog Albert, desMein»n von Habsburg Sob». und dieser erhielt nach der

''ich ^ L damaligen Zeit nun erst ein volles Recht auf Öster-' Hermanns V. Bruder, Markgraf SilrdvZph von Ba-