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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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mit ihr in Verbindung stehenden Gesäß, auf ein Bret, undverzeichnete auf dasselbe eine Scale, um das Steigen und Fallendes Quecksilbers desto genauer zu beobachten. Diese Einrichtunghat noch je?t das gewöhnliche Barometer, welches jedoch für Ho-henmessungen nicht hinreicht. Dc Luc fand, daß in dieser Hinsicht 'da« Heb erba roin e ter, weiches seinen Namen von der heder-förmig gekrümmten Röhre har, die besten Dienste leiste. In die-sem Barometer haben die Quecksilbersäulen in beiden Schenkeln derRöhre gleichen Durchmesser; auch ist an beiden Schenkeln eine Scaleangebracht. Zu einem genauen Barometer wird besonders erfor-dert: r. daß allein die Luft darauf wirkt, zu welchem Ende dietorricellische Röhre völlig luftleer gemacht wird, denn erhält st«Luft, so bekommt die Quecksilbersäule nicht die gehörige Höhe^und die Wärme wirkt aus die Luft, mithin auf das Quecksilber.Um alle Luft herauszuschaffen, muß bei Verfertigung des Boro»Meters das Quecksilber in der Röhre stark ausgekocht werden; s.eine genaue Scale, und Z. daß das Barometer genau lothrcchthänge, daß das Auge völlig in einerlei horizontaler Ebene mit der?Fläche des Quecksilbers gehalten werde, und daß man den Standdes Quecksilbers beim höchsten Punkte seiner Convcxität messe.

Bgrt, die Haare an Kinn, Wange und Oberlippe, welch«eine Auszeichnung deS männlichen Geschlechts sind. , Sie unter-scheiden sich von dcn gewöhnlichen Haare» nur durch größere Härt?und ihre Form. Der Bart sprießt wit dem Eintritt der Pubeveptät; früher ist das Gesicht mit einem dünnen Flaum bedeckt, we.i»:cher der Keim des Bartes zu seyn scheint. Den ZusammenhauZ:des Bartes mit der Mannbarkeit beweis't unter andern auch derUmstand, daß er sich bei dcn Verschnittenen gar nicht entwickelt;dagegen hat die Verschneidung im männlichen Alter den Verlustdes bereits vorhandenen Bartes nicht zur Folge. — Die Deut-schen sahen nach Cäsars Bericht, und vielleicht mit Recht, dieVerspätung des Bartes als günstig für die Entwickelung der Kräftean. Indeß gibt es auch Individuen, bei denen die Verzögerungdes Bartes ein Zeichen von Schwäche ist; diese Bemerkung Machtman an Männern von zartem Bau, deren weiße Farbe wenig Le-benskraft verräth. Bei den Amerikanern, die von Natur weichlichund feigherzig sind, besteht der Bart nur aus wenig einzelnenHaaren, die sie als überflüssig ausraufen. ES ist nicht unwichtig,auf die Verschiedenheit in der Farbe, Dichtigkeit, Anzahl undLange der Barthaare zu merken, weil diese Eigenschaften mit demTemperament der Individuen, dem Clima, das sie hervohnen, ih-ren» Alter, ihrem Korperzustand und ihrer Nahrung in Beziebungstehen. Sie sind schwarz, trocken, hart und einzeln bei Män-nern von jähzorniqcm Temperament, die im reift» Alter stehen,ferner be, den Bewohnern heißcr und trsckner Länder, wie di«Araber, Äthiopier, Jpidicr, Italiener, Spanier. Dagegen ha-uen Perjonen von lymphatischer Beschaffenheit, junge Leute, dir«ewohner kalter und feuchter Länder, wie die Holländer, Engtän-s/n nr . fü'wöhnlich einen blonden, dichten, wenig krau»

> dem dabei die Umstände zusammenwirken, er«

^ uch ""k unendliche Mannigfaltigkeit. Die Nahrung erzeugt' "r Ttrtur her Haare sehr merkliche Veränderungen. ' Bei es,sonk^- "' und saftvollen Nahrung ist der Bart weich undsr; er ist hart und spröde, wenn die Nahrung dürftig, trockciz