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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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174 Batterie

sie eine abgestutzte, abgeschnittene Bastion, zn ihrer Brauchbar!»'! ^

gebort, daß der eingehende Winkel gehörig groß und die Settai A

desselben hinlänglich lang gemacht werden. Eomponirte Bastieee» ^

entstehen, wenn die zusammenstoßenden Seiten des Polygons inü ^

folglich auch die halben Kehlen der Bastionen ungleich sind. Bn "

unregelmäßigen Bastionen geht der eine halbe Kchlwinkel ein, »ri! ^

eine Flanke viel kürzer als^die andere ist. Regelmäßige Bastion!»find alle diejenigen, welche nach den bestehenden oder angenoniink-nen Dimensionen der Vorschrift gemäß erbaut sind. Hohle Be> .

stionen haben nur eine Face und eine Flanke, und werden du <

Horn- und Kronwerken angebracht. Doppelte Bastionen tndlij h

werden diejenigen genannt, die über einander erbaut sind, nch ^

solches auf Hügeln und Anhöhen zu geschehen pflegt. y

»Batterie nennt man in der Kriegskunst i. jede Verschall-' ^zung, worin eine Anzahl Kanonen steht; 2. jede Stelle im Fells, y

wo einige Kanonen aufgestellt, sind; Z. alle Linien einer Festung ^

hinter deren Brustwehren sich Kanonen befinden; 4. Geschützabthci- ,

Lungen von 6 bis 8 Kanonen nebst 1 oder 2 Haubitzen. — 2 » >

Hinsicht der Stellung gibt es Feldbatterien, Festungsbatteric», .

Küstenbatterien, Belagerungsbatterie», schwimmende Batterie», ,

je nach dem sie auf freiem Felde, auf Festungswerken, an S"- ^

und Meeresküsten, vor einem zu belagernden Platz oder auf G» ^

.wässern errichtet, erbaut und aufgestellt 'werden. Nach der G<- ,

schüygattiing unterscheidet man Kanonen-, Haubitzen-, Mörser-, ^

Stcinböller-Batterien; nach der Richtung ihres Feuers aber L.tz- ^

rode Batterien, welche senkrecht in die Fronte des Feindes ttch j

fen, schräge, welche den Feind unter einem Winkel beschieß ^

Kückenbattcrien, welche eine Truppe im Rücken, Flanken- ,

datierten, welche eine Linie dcrLänge nach beschießen; Kreii^- ^

batterien, deren zwei den nämlichen Ort dergestalt beschieße», §

daß die Schüsse in einem rechten Winkel zusammentreffen. ?

Ansehung des zu beschießenden Gegenstandes gibt es: Demo»' z

t i r-B a t ter ien, welche die Brustwehren der feindlichen Werke ^

und das dahinter befindliche Geschütz zerstören sollen; Scarpiev ,

batterien, welche neben den Breschbatterien unter einem Wink» 1

von 20 bis zo Grad errichtet werden, um den zur Bresche «' ^

stimmten Ort schief zu beschießen; Bresche-Batterien, »»» ,

welchen aus man den Fuß eines feindlichen Werks mit einem Mi >

senkrecht auf dasselbe wirkenden Feuer angreift, um diesen The» ,

der äußern Seite des Walls und der Brustwehr so niederzuM- ,

zen, daß man darauf hingehen und das Werk stürme» kann; SU' §

cochetbatterien, welche zum Bestreichen der Linien dienen, ß- !

daß die abgeschossenen Kugeln vorn Anfang bis zum Ende deckn- l

ben Sprünge machen, wodurch die ganze Länge der Linie unM' <

wird, und alles Entgegenstehende niederwerfe». Ihre Lage > 1 - ,

senkrecht auf der zu bestreichenden Linie; endlich Kessel-ode jWurfbatterien, welche das Wnrfgeschütz enthalten. 2» AE !hung der Lage unterscheidet man Horizontal-, erhöhte und vcn Isenkte Batterien. Die Einrichtung schwimmender BatterUkann sehr verschieden seyn. Gewöhnlich besteht eine solche a» 1einem Floß, auf dessen Mittellinie die Kanonen, und vor <

Kanonen eine Brustwehr von Wollsäcken steht. Das Kloß >°- !

durch ein starkes Tau an einem Balken oder Anker befestigt, « >

»ilchet! e« sich wir «m einen Mittelpunkt bewegen läßt, U"