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leuchtet also ein, welchen mittelbaren- und unbestimmten Ein« Übdieses von Batteur aufgestellte Princip halte, welches in der inTheorie der Musik und der ihr verwandten Künste nicht einmal h«
durchzuführen ist, ja daß dasselbe ,ogar, als Erklärung des We> (P
fens der schönen Kunst, in einem fehlerhaften Kreise geht, in- sitz
dem eS das Hier eigentlich zu Erklärende (das Schöne, als We- nc
sen der schönen Kunst) in der Erklärung wieder voraussetzt, ^7,
und es nur in eine andere Sphäre, »änzlich in die von derKunst tu»
geschiedene Natur verlegt, in welcher her Künstler es suchen soll- lan
Der Künstler aber wird das Schöne nie ergreifen, der es außer mil
sich sucht, ja er täuscht sich in dcm Drangs seines künstlerischen, ein
alles veräußernden Instinkts, wenn er es äußerlich zu schäumund von außen erhalten zu haben glaubt. Diese Täuschung ist Fejes eigentlich, welche in jenen! Principe als psychologisches Factu« geb
ausgesagt wird; wer aber als Künstler dasselbe mit strenger Eon- len
sequenz befolgen wollte, wurde nur ein stlavischer Nachahmer, kein me
freier Künstler seyn- Der Werth des aristotelischen Princips be- lur
ruht also, richtig verstanden, bloß auf einer Vergleichung der dri
Natur nach ihrem Wesen — (nicht nach ihren einzelnen Eriche,- hat
nungen) — und des lebendig gestalteten Künsttergeistes (als einer pc>
h dh e rn Natur). In so fern hat G ö t h e nicht Unrecht, wenn hi-er in polemischer Hinsicht, und abgesehen von dem Verdienste, we!- Ab
ches die Ausführung jeder selbstständigen Behauptung für da» tni
Fortschreiten der Wissenschaft gewährt, Batteur „den Apostel. All
des halbwahren Evangeliums der Nachahmung der Natur nennt,. 8a
das allen so willkommen ist, die allein ihren Ginnen trauen, und <ko
dessen, waS dahinter ist, sich nicht bewußt sind." Wenden wir- Ak
unsern Blick aber auf das, was Batteur noch mit den Ästheti-kern seiner Zeit und Natron gemein ist» und was ihn von diese» wounterscheidet, so finden wir, daß er eines Theils der Erste war, all,der in die aufgehäufte Summe der Kunstregeln , welche man durch daslange Abstraction gewonnen hatte, Einheit und Anordnung durch gwjenes Princip zu bringen suchte, wodurch der tiefern Kritik die huPrüfung derselben, und ein weiteres Fortschreiten erleichtert wer-den mußte; ferner eine Anwendung dieses Princips auf die einzel- w
neu Künste, die er wie Aristoteles nach Verschiedenheit der Dar- I«
stellrrugs.'Nittcl unterschied, gemacht hat; ander» Theils aber blieb «w
er, wie andere seiner Zeitgenossen, welche die Theorie derKunst vor der Ästhetik bearbeiteten, bei einem unbefriedigendenEmpirismus stehen, der über das Gebiet des Technischen hinauskeine Wahrheit hat, vielmehr nach einem höheren, oder tiefer lie-genden Principe stets begierig macht, ja er stellte so manches, wasaus Aristoteles Abstraction von den Werken der griechische» Bühne la>natürlich folgte, als noth wendige und allgemeingültige „Siegel für alle Zeiten auf; worin ihm dos moderne Gräcist»» 8der französischen Dichter, und die stolze Autorität, welche deren VDrama bei der französischen Ration, wie bei den gallisirenbe» ^
Deutschen erhielten, mit allgemeinem Beifall unterstützte. Dw ^
Schriften, in welchen Batteur diese Grundsätze mit vieler SE ^tiakeit entwickelt«, waren: sissux arr» is6i>ic« » ^
Princips (Paris 1746 und mehrmals, deutsch: Die schönen KMKaus einem Grunde hergeleitet, Gotha 1751, und -n einer U»» ^
setzuna von Adolph Schlegel; Einschränkung der schönen Km-l«Uf «inen einzigen Grcksidsatz, nebst mehreren Abhandlungen ««, ^