Bayern lyg
unter dessen Regierung der Er,bischof Bonifacsus die LayerscheKirche in die vier Bisrhümer Salzburg, Paffau, R-gensburg undFreysingen t dritte ; Lhassilo III., (748) der nttt dem nach-maligen großen Carl an dessen Vaters (Pipin), seines Oheims,Hofe erzogen worden war, und diesem lehlern auf dem Reichstagezu Compiegne den Vasalleneid schwören mußte, kurze Zeit daraufdiesen aber für ungültig erklärte, mit dem Longobardenkonige De-siderius (seinem Schwiegervater) und dem aquitanischcn Herzoge sichverbündete, (177) seinen Sühn Theodor zum Mitrcgenlcn annahm,nach dem Fall der lombardischen Dnnastie, deren Krone der nun-mehrige Carl der Große sich aufgesetzt hatte, gegen diesen mit denAvaren einen Bund schloß, von Carl hierauf besiegt, in der Folgeaber von diesem der Felonie beschuldigt, von dem Reichstage zuJnqolhcim (788) zum Tode verurtheilt, von Carl aber mit se.ncrganzen Familie in Klöster verbannt wurde, wo sein Geschlecht er-losch. —> Carl hob nun auf einem Landtage zu Regcnsturg (788)die herzogliche Würde in Bayern (nun eine fränkische Provinz)auf (obwohl es den Titel und Rang eines Herzogthuins behielt),bcstellre seinen Schwager, den schwäbischen Grafen Gerold, zumStatthalter, führte die fränkische Lehnsverfaffung in Hinsicht derGenchtspflege, der Verwaltung der Gaue durch Grafen und desHeerbannes ein. Die Familisnbesitzungcn der A.grlolsinger wurdenkönigliche Domainen, der Zehnten für die Geistlichkeit ward cin-der bischöfliche Stuhl zu Salzburg zum ErzLiskhumeerhoben, und an den Gränzen wurden Markgrafichafcen ge-gen die feindlichen Nachbarn (Sorben und Böhmen) errichtet. Im^abre 709 ward der Einfluß der Raab in die Donau BayernsGränze, das nun, außer dem eigentlichen Bayern, Tyrol, Salz-den größten Theil von Österreich, die Oberpfalz, Neuburg,Eichstadt. Anspach, Bayrtuth, Bamberg, Nürnberg und die Ge-mere von Weißenburg, Ndrdlingen und Dünkelsbühl umfaßte —«ei der Länderrheilung, die Carl der Große noch bei seinem Lebenvornahm, erhielt Pipin auch Bayern, wie Lhassilo III. es be-sessen harte. Nach des Kaisers Tode gab Ludwig der Fromme diesältesten Sohne Lothar als Königreich, welches nach»» a ^Hebung zur Mitregentschaft auf den Kaiserlhron (817)Mär ü^ig (den Deutschen) siel. Die weltliche Macht der Bi-^ ^ ^ hierher sich iminer mehr befestigt, und die an die«rege des aufgehobenen Statthalters eingesetzten Pfalzgrafen ge-großem Ansehen. Nach Ludwigs Tode (876) ward seines-« ^klmann König von Bayern, wozu damals auch Kärn--s; E, Jsirien, Friaul, Pannonien, Böhmen und Mäh-Sein Bruder, Ludwig III-, folgte ihm l88o)Wahl der Stände Bayerns in diesem Lande, wovonabgerissen wurde; durch seinen Tod (832) kamCarl Dicken, nach diesem an Arnulph (887)(8gy) «n dessen Sohn Ludwig IV- Bon Carl dem"" wachte Bayern einen Theil der wieder unter Einen. ""Würgten Staaten Carls des Großen aus, litt aber be-aarn ^ Ludwigs Regierung viel durch die Einfälle der Un-Ludwig IV. (yn) war das carolingische Geschlecht» d storben, und Arnulph II., Sohn des bayemchen Feldherrn^ ^ Mit Zustimmung
Gewalt an,
i.st
Luitpoid, seit 907 Markgraf "und General, uahm mttdes Volkes die herzogliche Würde und sKons. krx. ( Enpyl. 4».)