ry4 Bayern
als: ,<aus Gottes Vorsehung Herzog der Bayern und der umlie-genden Länder," wie er selbst schrieb. Nach seinem Streite mitdem deutschen König Konrad empfing er von diesem Bayern feier-lich sn Lehen. Unter seinen Nachfolgern Eberhard (937), Bar-thold (f 94 Ä, Heinrich I., Heinrich II. (955), Otto, He-zilo (9LZ), war Bayern der Schauplatz fortdauernder Kämpfer«»außen und im Innern, unter denen wir des Pfalzgrafen, Gra-fen Arnulph von Scheyern, Empörung gegen Herzog Hei»-rich I. und der Streitigkeiten Heinrichs II. mit Otto und Hess!»gedenken. Wie das deutsche Reich selbst oft mehrere Könige ncbr»sich und wider einander hatte, so besaß auch Bayer» mehrere Maltzwei Herzoge zugleich. Unter Heinrich III. (995) ward Mu-the«, Krain und die Mark Verona von Bayern getrennt. Hei«-rich IV. (von Luxemburg) wurde wegen seines Streites über dasvom Kaiser Heinrich II. projectirte Bisthum Bamberg von dich«(ton?) entsetzt, jedoch 1017, bis wohin Bayern vom Kaiser unmit-telbar verwaltet wurde, wieder restituirt. Nach feinem Tode (lörS)erhielt der nachmalige Kaiser Heinrich' III das HerzogthumBayern, und setzte erst (1042) chen Grafen Heinrich von Luxem-burg zum Statthalter, und verlieh nach dessen Tode dem Gras«Konrad von Zütphen (1049) das Herzogthum selbst, entsetzt!ihn aber (1055) wieder und gab das Land seinem dreijährige»Sohne, dem nachmaligen Kaiser Heinrich IV-, nach dessen Be-steigung des deutschen Kaiserthrones (1056) es an den Punze»Konrad, und, als dieser bald starb, an die verwitwete KaiserinAgnes kam, die (1061) es an den sächsischen Grafen Otto vanNord he im überließ. Aber dieser— beschuldigt des beabsichtigte»Meuchelmordes an Kaiser Heinrich IV.—ward"(1970) seinerWürtewieder entsetzt, und Graf Wotf ward Herzog von Bayern, i»-gleich Stammvater des jünger» wclsischen Hauses in Bayern u»-des braunschweigischen. — Dieser Herzog Wolf verlor aber wegf»seiner Anhänglichkeit an den Papst, der Heinrich IV. so erniedri-gend behandelt«, :ic>77) sein Land wieder, Las nun 19 Jahrelangdurch kaiserliche Statthalter verwaltet wurde. Doch die Streitig-keiten Wolfs mit seiner Schwiegertochter, der Markgräfin Ma-thilde von Tuscien (Gregors VII. Freundin) wegen ihrer Erbschaftveranlaßten ihn, öffentlich sich wieder für den Kaiser zu erkläre»,und dieser restituirte ihn (109S) Der Zug Peters von Amie»°durch Bayern in diesem Jahre veranlaßte einige Zeit darauf (ilvvauch den alten Wolf noch das Kreuz zu nehmen; doch er sah da»heilige Grab nicht, denn er starb noch in demselben Jahre zu Vi-pern. Unter seinem ältesten Sohne Wolf II. verlor Bayern v>"durch das vom Kaiser Heinrich V. für seinen Neffen, Kon»f"von Hohenstaufen, gestiftete Herzogthum Franken. Heinrichder seinem Bruder, Wolf II., (1120) folgte, rcsiguirte (nA'sein Sohn Heinrich A. (der Stolze) ward sein Nachfolger, -b»ser regierte mit Kraft und Glück; er besiegte die HohenstaUG-die seinen Schwiegervater, Lothar II., nicht als Kaiser aner-enen wollten, und vergrößerte seine Besiyungen durch das H>)»°»thun, Sachsen, womit Lothar ihn belieb, dessen Familie»-»""und die von, Papste endlich erhaltenen Allodialrefitzungen der » 'storbencn Markgräfin Mathilde; die Nordsee, Ostsee und das >»tciländische Meer umspülten die Gränzen seiner Lande. Seine ^d-ripeiistigkeit gegen Kaiser Konrad (von H.ohenstaufcn) z°g(itZ8)dieAcht, und den Berlustseiner gestimmten Lehenzu, Leop»'