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Begriff
man dabei auf die Sache selbst, oder auf die Empfindung steht, i»finnische und Empfindungtbegriffe, welche letztere wie-d ruin in die äußern und innern getheilt werden. A bsoluteBegriffe sind diejenigen, in welchen ein absolutes Ding vorgestelltwird, das für sich selbst, und ohne Beziehung auf ein anderes, gednik-bar ist. Unter relativen Begriffen verstehen wir solche,welche das Verhältniß der Dinge unter einander darthun, in sofern sie sich nämsich die Gegeneinandcrhaltung und Vergleichungder Dinge zum Geschäft machen. Empirische Begriffe sindsolche, die Merkmale in sich fassen, welche sich sinnlich empfindenlassen; sie winden hingegen zu reinen Begriffe», sobald nichts idergleichen Sinnliches i» ihnen vorhanden ist und sie kein zu Em> »pfindcirdes, wohl aber ein zu Denkendes darbieten.. Die reinenBegriffe sind wiederum reinsinnliche Begriffe, wenn sie inder reinen Anschauung ihren Gegenstand -> piioii darstellen, wie ,zum Beispiel Triangel; oder reine V er st a n d e s b eg ri ffe, wirz. B. Ursache. Letztere sind entweder reine Verstandesbe-grisfe an sich (Kategorien, Stamm begriffe, Elemen-tarbegriffe, Prädicate) oder abgeleitete Verstandes-begriff esPrädicabilien, Schemata), welche letztere durchdie Verknüpfung mehrerer Kategorien unccr sich und durch Bezie-hung derselben auf reine Anschauung, oder auf Empfindung über-haupt entstehen. Erheben sich aber die reinen Verstandesbegriffebis zur höchsten Einheit, bis zum Absoluten: so heißen sieIdeen; enthalten sie hingegen logische Vergleichungen der Vor-stellungen von Raum und Zeit unter sich: so werden sie zu Re-flexions- (Berg leichung s-) Begriffen. Haben die rei-nen Verstandesbcgriffe ihre Anschauung und die Gegenstände der-selben in der Sinnenwelt, das heißt, finden dieselben die Mate-rie zur Anschauung und dadurch also wirkliche Objecte derselbe»in der Natur, welche sich in einer möglichen Erfahrung (Natur)zeigen und anschaulich machen lassen können: so heißen sie Na-tur- o d er Erf a h ru n g sb eg ri ffe. Andere heißen transscen-dentale Begriffe, wenn die Formen derselben so beschaffensind, daß ihnen keine Materie in der Anschauung und Erfahrungangemessen seyn kann, daß sie vielmehr alle Möglichkeit der Er-fahrung übersteigen und für sie in der Sinnenwelt kein ihnen ent-sprechender Gegenstand vorhanden ist, wie z. B. Wesen aller We-sen. Problematisch heißt ein Begriff, wenn weder die Mög-lichkeit noch die Unmöglichkeit seines Gegenstandes erkannt wird;unmöglich, wenn er sich selbst, oder dem Gegenstände wider-spricht; usurpirt, wenn sein Gebrauch sich weder auf Erfah-rung, noch auf Vernunft gründet, wie z. B. Glück. 3» Hst"ficht auf die Form unterscheidet man i. der Oluantilät nach, dieExtensiv« der Begriffe, welche alle diejenige» Begriffe >"sich zusammenfaßt, welche unter einem allgemeinen Begriffe stehe»und de» Umfang und die Sphäre desselben ausmachen, z. B. ein-geradlinige, krummlinige Fläche, und die I n t c ns i o n (Co M-prchension) der Begriffe. Diese ist der Inbegriff allerMerkmale, welche in dem Begriffe überhaupt gedacht w"de»-z. B.-ein von drei Linien eingeschlossener Raum. Hierbei ist d>Regel der Logiker zu bemerken: wie die Jntension zunimmt, inimmt die Ertension ab, und wie die Jntension abnimmt, >nimmt die Extensiv» zu. Wenn wir z. B. die menschlichen Tri"