Behandlung
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«klären wollen lind den Begriff aller derselben in einer engernBedeutung nehmen, wo also dieser Begriff alle diejenigen Merk-male oder Bestimmungen bekommt, welche jenen Trieben eigensnd: so werden natürlich dieser Triebe weniger, ober es lassensich vielmehr nicht alle darunter rechnen. In diesem Falle hat also!ie Extensiv» zugenommen, die Intensiv» hingegen abgenommen,lnd so auch umgekehrt. 2. Die Qualität der Begriffe,welche sich auf die Güte und Vollkommenheit derselben bezieht,dringt deutliche oder undeutliche, vollständig« oder un-vollständige, ausführliche oder »»ausführliche hervor.Analytische Begriffe sind diejenigen, durch welche dasje-nige bestimmt angegeben werden kann, was in dem Begriffe ge-dacht wird und in demselben enthalten ist. Durch die syntheti-schen Begriffe werden alle diejenigen Begriffe gedacht und auf-gezählt, welche, nebst ihren Unterbegriffen, unter einem allgemei-nen Hauptbegriffe enthalten sind. Durch die analytischen Be-griff« soll man die Frage beantworten: was ist die Sache? durchdie synthetischen Begriffe: wie vielerlei ist dieselbe?
Behandlung ist, in Beziehung auf das Ästhetische, dieArt und Weise, einem Stoffe, gemäß einer ästhetischen Idee unddemnach entsprechend dem Zwecke schöner Kunst, eine Form zu er-theilen. Ist der Gegenstand glücklich gefunden, sagt Göthe, danntritt die Behandlung , ein die wir in die geistige, sinnliche undmechanische eintheilen möchten. Die geistige arbeitet den Gegenstandin seinem innern Zusammenhange aus, sie findet die untergeord-neten Motive: und wenn sich "bei der Wahl des Gegenstandesüberhaupt die Tiefe des künstlerischen Genies beurtheilen läßt, sokann man an der Entdeckung der Motive seilte Breite, seine»Reichthum, seine Fülle und Liebenswürdigkeit erkennen. Die sinn-liche Behandlung würden wir diejenige nennen, wodurch das Werkdurchaus dem Sinne faßlich, angenehm, erfreulich, und durch ei-nen milden Reiz unentbehrlich wird. Die mechanische zuletzt wärevleiemge, die durch irgend ein körperliches Organ auf bestimmteund so der Arbeit ihr Daseyn, ihre Wirklichkeit— Regeln für die geistige Behandlung, welche das^iuert des Genies und die Frucht der Begeisterung ist, lassen sich» , dlwch Erforschung derselben an den vollkommenen Wer-
Künstle die mit Genie und Begeisterung darstellten,^stsmeincn ergibt sich die Fod-trung, ei» in sich beschlossenesästhetischer Ideen in organischem Zusammenhange harmo-msch und mit lebendigster Anschaulichkeit vor die Einbildungskraft°"^""öen. Das Daseyn ästhetischer Ideen in des Künstlers Seelewird vorausgesetzt; die Gesetze für die acisiiae Bebandluna sind
, veo ^»illginalivn reneorcreuve «oeruanv vor-
schreibt. Sucht nun der Künstler die innere Schöpfung seiner Ein-bildungskraft außer sich darzustellen, so tritt die mechanische Be-handlung ein, welche verschieden seyn muß nach den verschiedenenMitteln und Stoffen, deren sich die verschiedenen Künste bedie-nen. Der Tvnsctzer setzt feine Ideen in Noten, der Dichter setztstein gemessene Worte, der Architekt und Bildner gräbt oder hautsie in Stein oder andere Massen, der Mahler trägt sie mit Farben
auf einen Grund. Für die mechanische Behandlung gibt die Tech-nik Ge»<><> - - -